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Ökumenischer Gottesdienst Die katholische und die evangelische Kirche haben gemeinsame christliche Grundwerte und zeigen in den wesentlichen Glaubensinhalten Gemeinsamkeiten. Im ökumenischen Gottesdienst erfahren sich die Kinder als eine Gemeinschaft von Christen, die versuchen, nach dem Vorbild Jesu zu leben. Zu besonderen Anlässen bereiten die Religionsklassen in Absprache mit den Pfarrern beider Konfessionen für alle katholischen und evangelischen Schüler einen ökumenischen Gottesdienst vor (z.B. Einschulung, Ostern, Erntedank, Advent, Verabschiedung der Viertklässler), zu dem selbstverständlich alle Kinder unserer Schule herzlich eingeladen sind, auch wenn sie einer anderen oder keiner Religion angehören. Er hilft, den Glauben lebendig zu halten. Auch hier gilt unser Motto: "Einheit in der Vielfalt“
Einschulung Unsere alljährliche Einschulung beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst für die Schulneulinge mit ihren Angehörigen in der Kirche Heilig Kreuz. Danach empfängt die Schulgemeinde die Erstklässler auf dem Schulhof mit einem Spalier zur Einschulungsfeier in der Turnhalle. Hier werden die Kinder von ihren Klassenlehrern und ihren Paten aus dem 4. Schuljahr begrüßt und mit einem bunten Programm Willkommen geheißen. Einzelne Schulklassen gestalten musikalische und tänzerische Darbietungen. Jedes neue Schulkind wird namentlich aufgerufen und erhält von einem Viertklässler einen individuell gestalteten Wimpel mit seinem Namenszug. Nach der Feier geleiten der Klassenlehrer und die Paten die eingeschulten Erstklässler in den Klassenraum. In den ersten Schultagen wird jedem Schulneuling ein Viertklässler als Pate zugeordnet, der ihm hilft, sich in den ersten Schulwochen zu orientieren. Während der ersten Schulstunde ihrer Kinder werden die Eltern von Mitgliedern der Schulpflegschaft mit Kaffee und Gebäck bewirtet. Im Austausch miteinander können erste Fragen geklärt werden. Nach der Unterrichtsstunde erhalten die Eltern die Möglichkeit, den Klassenraum ihres Kindes zu „besichtigen“, mit dem Klassenlehrer ins Gespräch zu kommen und alle anstehenden Fragen zu klären.
Verabschiedung der Viertklässler Für die Viertklässler endet die Grundschulzeit schon am vorletzten Tag vor Beginn der Sommerferien. Damit das Programm für diesen Tag nicht zu umfangreich wird, verabschieden sich die Kinder von ihren Patenkindern schon einige Tage vorher. Sie erhalten dabei Freundschaftsbänder oder ein anderes selbst gebasteltes Erinnerungsgeschenk. Der letzte Schultag in unserer Grundschule beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst für die ganze Schule, der von den 4. Klassen gestaltet wird und zu dem die Eltern ausdrücklich eingeladen werden. Anschließend verteilt der Klassenlehrer in der Klasse die Zeugnisse der Viertklässler und einen Glücksbringer. Danach findet in der Turnhalle die feierliche Verabschiedung statt, die von einzelnen Klassen musikalisch oder tänzerisch gestaltet wird und an der die Eltern ebenfalls teilnehmen können. Die Patenklassen verabschieden sich mit einer besonderen Darbietung von ihren Paten. Im Anschluss an die Feier entlässt die Schulgemeinde unsere Viertklässler auf dem Schulhof auf die gleiche Art und Weise, mit der sie vor vier Jahren begrüßt wurden: Jeder einzelne Schüler verlässt „seine“ Schule durch das Spalier. Es wird so ein Bogen gespannt, der von der Begrüßung bei der Einschulungsfeier bis zur Verabschiedung bei der Abschiedsfeier reicht und die gesamte Grundschulzeit symbolisiert.
Projektwoche Es ist an der Schule am Lousberg Tradition, dass Projektwoche und Sommerfest jährlich im Wechsel stattfinden. Alle zwei Jahre erleben die Kinder eine Projektwoche, die meist unter einem bestimmten Motto steht, zuweilen aber auch eine „bunte Vielfalt“ an unterschiedlichen Projektthemen umfasst. So wurde z. B. der 50. Geburtstag unserer Schule stilvoll begangen, indem das Schulleben vergangener Zeiten von allen Seiten beleuchtet wurde, während unter einer anderen Thematik Keith Haring durchaus neben Astrid Lindgren seinen Platz finden, die Köpfe im Nebenraum beim Verfassen eines Hörspiels rauchen und gleichzeitig eine Gruppe Schüler - mit Köcher, Lupe und Marmeladengläsern versehen - sich auf den Weg zu einer Bachexkursion am Haarbach begeben konnte(n). In dieser Woche werden die bestehenden Klassenverbände aufgelöst. Es sind Modelle möglich, dass Kinder der Klassen 1 / 2 und der Klassen 3 / 4 sich zusammenfinden. Möglich ist aber auch, dass Kinder von Klasse 1 bzw. 2 bis Klasse 4 gemeinsam eine Woche zusammen arbeiten. In der Projektwoche kann Unterricht auch außerhalb der Schule stattfinden, z.B. im Wald, im Zoo, im Bach, im Museum oder Theater etc., wenn das Thema es erfordert. Die Projektwoche fördert die Integration der Kinder. Jeder muss sich in der fremden Lerngruppe zurechtfinden. Große helfen Kleinen. Selbständiges Lernen wird gefördert. Die handelnde Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit wird ermöglicht. Am Ende der Projektwoche findet die Präsentation der Projektergebnisse mit Kaffee und Kuchen an einem Samstag statt. Die Cafeteria wird von den Eltern organisiert und die vielfältigen Zutaten werden gespendet. Der Erlös kommt den Kindern zugute.
Sommerfest Im jährlichen Wechsel zur Projektwoche findet alle zwei Jahre ein Sommerfest statt. Es ist ein Spielfest für die Schüler und Schülerinnen unserer Schule zu einem Leitthema. So wurde z.B. die Einweihung des 1. Schulhofabschnittes unter das Motto „Alles in Bewegung“ gestellt: Ein Fußballspiel zwischen Lehrern/ Eltern und Kindern auf dem neuen Fußballfeld, Spaß-Wettkämpfe aller Art, ein Zirkuszelt mit vielfältigen Angeboten und vieles mehr erfreute die zahlreichen Besucher. Geschwister, Eltern, Großeltern, Freunde und natürlich die zukünftigen Erstklässler sind jeweils herzlich eingeladen. Das Schulfest ist für die Schüler unserer Schule grundsätzlich kostenfrei. Es fördert die Spielfreude der Kinder und pflegt den Kontakt der Eltern untereinander und zur Schule. Für einen Samstag im Sommer plant jede Klasse mit Hilfe der Eltern ein Spiel. Die Kinder dürfen an allen Stationen ihr Glück und Geschick testen. Dafür steht natürlich der große Schulhof auf den drei Ebenen zur Verfügung. Sollte es regnen, gäbe es im Schulgebäude die Möglichkeit, Alternativspiele anzubieten. Die Elternpflegschaft organisiert die Cafeteria, die stets ein reichhaltiges Angebot an Spezialitäten aus allen Ländern aufweisen kann. Kaffee, Kuchen, Obst, Säfte usw. werden von Eltern gespendet. Der Erlös der Cafeteria dient der Anschaffung von Spielgegenständen für die Schüler.
Martinsfeier Jährlich findet das von der Pfarre Heilig Kreuz organisierte und vom Förderverein unserer Schule unterstützte traditionelle St. Martinsfest statt. Das Gemeindeleben wird so in hervorragender Weise in das Schulleben mit einbezogen. In allen Klassen wird höchst kreativ gemalt, gekleistert und geklebt, denn jeder möchte sich von seiner hellerleuchteten Laterne voller Stolz beim traditionellen Martinszug den Weg zeigen lassen. Auch die Fenster des Schuleinganges werden festlich geschmückt und erstrahlen am Abend – liebevoll von den Schülern und Eltern dekoriert – in besonderem Licht. Am Vormittag wird im Rahmen des stimmungsvollen Martinsfestes in jeder Klasse der große Klassen-Weckmann miteinander geteilt, der freundlicherweise seit Jahren vom Förderverein gestiftet wird (symbolisches Teilen). Von der Kirche aus zieht der Laternenzug - von St. Martin hoch zu Ross und einer Musikkapelle begleitet - durch die Straßen zu unserem Schulhof, auf dem das Martinsfeuer entzündet, das Martinsspiel präsentiert und die vertrauten Lieder gesungen werden. Auch die traditionellen Weckmänner dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Die Mitglieder unserer Schulpflegschaft organisieren anschließend einen gemütlichen Ausklang mit wärmenden Getränken und belegten Brötchen, der Gelegenheit zu vielerlei Gesprächen bietet und zu dem wir herzlich einladen.
Adventsfeier im Schulhaus In der Adventszeit versammelt sich einmal in der Woche zu Beginn der ersten Stunde die gesamte Schulgemeinschaft in der Eingangshalle in einem großen Kreis vor unserer Krippe. Das Adventssingen ist eine liebgewonnene Tradition: Es ist schon ein besonderes Erlebnis, wenn 180 Kinderstimmen in fröhlichen und besinnlichen Weihnachtsliedern die Schule zum Klingen bringen. Die Adventsfeier wird durch kleine Beiträge der einzelnen Klassen bereichert. Musikalische Darbietungen der Schüler, ob als Flötenstück oder mit der Ziehharmonika dargeboten, und neu gelernte Gedichte (gerne auch auf Öcher Platt) bringen den Kindern die vorweihnachtliche Zeit auf eine ganz besondere Art nahe. Im Laufe von vier Grundschuljahren wächst ein reiches Repertoire an europäischen Weihnachtsliedern heran. Die Schulgemeinschaft stärkt auf diese Weise ihr Gemeinschaftsgefühl, außerdem erfahren die Kinder den Wert von Traditionen und Brauchtumspflege. Die Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren wird geweckt.
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