Effektives Lernen

 

Home 
Aktuelles 
Förderverein 
OGS 
Termine 
AGs 
Sonstiges 
Archiv 
Bildergalerie 
Impressum 

 

 

Integrierte Eingangsstufe

In der Schuleingangsphase, die die Klassen 1 und 2 umfasst, lernen Schüler mit günstigen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen und besonderen Begabungen gemeinsam mit Schülern, deren Schulfähigkeit noch nicht ausreichend ausgeprägt ist. Im Unterricht werden die Stärken und Schwächen des einzelnen Kindes individuell und gezielt gefördert. Die Verweildauer beträgt ein bis drei Jahre. Hierbei wird das dritte Schulbesuchsjahr in der Schuleingangsphase nicht auf die Schulpflicht angerechnet

Langsam lernende Schüler erhalten die Chance, in Ruhe (und) in ihrem Tempo Unterrichtsinhalte zu wiederholen bzw. zu vertiefen, während schneller Lernenden die Möglichkeit geboten wird, schon nach einem Jahr die Jahrgangsstufe 3 zu erreichen. Die Lerngruppen in Mathematik, Deutsch (und zum Teil auch im Sachunterricht) sind je nach aktuellem Leistungsstand auch in einer jahrgangsbezogenen Klasse differenziert zusammengesetzt. Hierbei steht das selbstgesteuerte Lernen (mit individuellen Förder- und Entwicklungsplänen) in einem ausgewogenen Verhältnis zu gemeinsamen Lernprozessen in der Lerngruppe.

Nach dem neuen Schulgesetz, das ab dem 1.8.2006 in Kraft tritt, gibt es keine Priorität der jahrgangsgemischten Klassen gegenüber der jahrgangsbezogenen Klasse mehr. Unsere Schule hat sich für die jahrgangsbezogene Form entschieden, da diese Organisationsform aus unserer Sicht den Vorteil in sich birgt, in einem übersichtlicheren Leistungs- und Entwicklungsspektrum, das sich z.B. in der 1. Klasse vom Schulkindergartenkind bis hin zum Zweitklässler erstreckt, den einzelnen Schüler noch intensiver individuell betreuen und differenziert fördern zu können, als dies in einer jahrgangsgemischten Form mit einem sehr viel breiter gefächerten Leistungsstand möglich ist.

Neben der angestrebten eigenverantwortlichen und selbständigen Arbeitsweise/Arbeitsform des einzelnen Kindes „nach seinem selbst bestimmten Tempo“ wird auch dem sozialen Lernen von Anfang an ein großer Stellenwert eingeräumt (Übernehmen von Verantwortung. Zurückstellen eigener Bedürfnisse, Förderung der Selbständigkeit, gemeinsames Weitergeben und Erlernen von Regeln und Ritualen, Sicherung und Vertiefung des eigenen Wissens durch die erworbene soziale Kompetenz bei Hilfestellung) – „Lernen durch Nachahmen und Neugier“)!

Die Rolle der Lehrkräfte wandelt sich hin zu Lernentwicklern und Lernbegleitern. Der Lehrer gibt den Rahmen des Unterrichts vor sowie Impulse und Hilfestellung und ermöglicht individuelles und selbständiges Arbeiten anhand offener Unterrichtskonzepte (vgl. die Ausführungen zum Mathematik- bzw. Rechtschreibunterricht nach N. Sommer–Stumpenhorst.)

Eine veränderte Kindheit und Gesellschaft sowie die neueren Erkenntnisse der Lern- und Gehirnforschung fordern eine veränderte Lern- und Lehrkultur Kindern, die in einer veränderten Welt leben werden, möchte unsere Schule Rechnung tragen, indem wir offen bleiben für neue Lernkonzeptionen, die das Kind mit seinen individuellen Lernmöglichkeiten und Einstellungen in den Mittelpunkt stellen.

 

Mathematik

Wenn Ihr Kind in die Schule kommt, werden Sie feststellen, dass sich vieles im Vergleich zu Ihrer eigenen Schulzeit verändert hat.

Eines ist geblieben: Im Mathematikunterricht lernen die Kinder rechnen,

• im ersten Schuljahr bis 20,

• im zweiten Schuljahr bis 100,

• im dritten Schuljahr bis 1000,

• im vierten Schuljahr bis 1 Millon und darüber hinaus. 

Aber wir halten es für unverzichtbar, dass die Kinder Freude an der Mathematik entwickeln. Sie sollen einerseits durch sie ihre Umwelt erschließen, d.h. erkennen, welche Bedeutung Zahlen in ihrem Leben haben. Andererseits sollen sie Interesse für die Regelhaftigkeit der Mathematik entwickeln.

Dazu bieten wir den Kindern ein vielfältiges Lernangebot, das sie zu eigenem Denken, zu Lernen auf eigenen Wegen anregt. Zentrale Themen (z.B. das Einspluseins), werden in mehreren Durchgängen in immer neuen Zusammenhängen aufgegriffen und neu erschlossen. Üben spielt hier eine ganz wichtige Rolle. Die Übungsformen können oftmals von den Schülern selbst weiterentwickelt werden. Dadurch wird ein Kind, das noch nicht so sicher ist, gefördert, aber nicht überfordert, während ein leistungsstärkeres nicht in seinem Lernen gebremst wird.

So wird die Grundlage aufgebaut, die am Ende der Grundschulzeit eine gesicherte Basis für das Weiterlernen bietet. 

Aus guten Gründen ist auch die Geometrie ein wichtiger Bestandteil des Mathematikunterrichts. Es ist heute wichtiger denn je, die Vorstellungskraft und das räumliche Vorstellungsvermögen zu schulen. Geometrische Grunderfahrungen (Wege und Lagebeziehungen, Verkehrszeichen, Zweckformen, Spiegelbilder, geometrische Formen in der Kunst, ...) werden in den Unterricht einbezogen.

 

Schreiben und Lesen lernen

Das Konzept „Richtig Schreiben lernen“ von Norbert Sommer-Stumpenhorst beschreibt eine Methode für den Anfangs- und Rechtschreibunterricht, die es Kindern ermöglicht, weitgehend selbständig Lesen, Schreiben und die Rechtschreibung zu erlernen. Es handelt sich dabei um einen systematisch aufgebauten Lehrgang, der leistungsstarken wie auch langsam lernenden Kindern ein individuelles Lerntempo ermöglichst und sie zur selbständigen Arbeit anleitet. Von Anfang an erlernen die Kinder zielorientierte Arbeitstechniken, die ihnen das Lesen- und Schreibenlernen erleichtern und individuelle Lernfortschritte zulassen.

Erstlese- und Schreibunterricht:

o    Die Kinder erlernen Übungsformen, die sie dazu befähigen, die Buchstaben weitgehend selbständig zu erlernen. Ihren individuellen Lernfortschritt protokollieren sie im so genannten Hör-, Schreib- und Sehpass. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei dem Heraushören der verschiedenen Laute zu.

o    Bevor die Kinder alle Buchstaben in der oben beschriebenen Weise erarbeitet haben, erlernen sie eine Methode, bei der sie mit Hilfe einer Anlauttabelle Wörter, Sätze und kleine Texte lauttreu schreiben können. Dabei erfahren sie, dass man Bilder und Gedanken ,verschriftlichen’ kann. Dies fördert die Schreibmotivation der Kinder, was für die  Aufsatzerziehung von unschätzbarem Wert ist.

o    Um die Lesefreude der Kinder zu fördern, erlernen sie eine Arbeitstechnik, mit der sie schon einige Wochen nach Schulbeginn Wörter, Sätze und kleine Texte selbständig erlesen können. Auch dabei ist eine sichere Kenntnis der einzelnen Buchstaben zunächst nicht erforderlich.

Rechtschreibunterricht:

o   Die Erarbeitung des Grundwortschatzes ist nicht wie bisher themengebunden. Sie folgt der Logik der Rechtschreibung: Geübt wird zunächst, womit man die meisten Fehler vermeiden kann. Das bedeutet, dass die Kinder zuerst lernen, lauttreu zu schreiben. Konsequent und systematisch werden dann Übungen zu weiteren Regelungen durchgeführt. Die Reihenfolge richtet sich auch hier nach der Häufigkeit ihres Auftretens. Ausnahmeschreibungen –also jene Fälle, die keiner Regel gehorchen und im Lexikon nachgeschlagen werden müssen – werden zum Schluss behandelt.

o   Die unterschiedlichen Bereiche der Rechtschreibung werden in Werkstätten erarbeitet. Das Rechtschreibhaus (N. Sommer-Stumpenhorst) mit seinen entsprechenden Zimmern bietet hier die entsprechende Orientierung. Die Kinder erlernen bestimmte, zielgerechte Übungen und führen diese selbständig und im eigenen Tempo durch.

o   Alle Übungen zielen auf den Erwerb eines sogenannten Rechtschreibgespürs. Es geht nicht um die Kenntnis der Regeln, sondern um ihre automatische Anwendung.

Lernstandskontrollen:

Darüber hinaus werden spezielle Diagnoseverfahren durchgeführt, die eine individuelle Förderung des einzelnen Kindes ermöglichen.

 

Individuelles Förderkonzept

Bei dieser Unterrichtsorganisation steht einer Jahrgangsstufe neben den beiden KlassenlehrerInnen eine dritte Lehrkraft zur Verfügung. Es werden drei Lerngruppen gebildet, bei denen Schülerinnen und Schüler gemäß ihres Leistungsniveaus und ihres Entwicklungsstandes gefördert werden.

Mit Hilfe der dritten Lehrkraft können zur selben Zeit drei verschiedene Gruppen an dem gleichen Inhalt mit unterschiedlich hohem Anforderungsprofil arbeiten. Dabei müssen die KlassenlehrerInnen entscheiden, ob sie ihre Schwerpunkte eher im mathematischen oder im sprachlichen Bereich setzen.

Die Gruppenbildung ist als ein dynamischer Prozess anzusehen, d.h. innerhalb der Gruppen kann es zu Verschiebungen aufgrund der unterschiedlichen Themenschwerpunkte und der individuellen Entwicklung des Kindes kommen.

Es ist festzustellen, dass durch die Mischung der Stufe eine gewisse Gruppendynamik entstanden ist, die sich positiv auf das Lernklima auswirkt. Das Zusammenwachsen der Stufen wird durch diese Unterrichtsform gefördert. Die Befürchtung, dass die etwas leistungsschwächeren SchülerInnen sich ausgegrenzt bzw. von den anderen diskriminiert werden könnten, erwies sich bislang als unbegründet. Dieser Aspekt wird weiterhin in den Blick genommen, damit gewährleistet ist, dass jedes Kind mit einer positiven Grundstimmung zur Schule kommen kann.

In der Stundenplanung, 1. Halbjahr 2009/2010, sieht die Einteilung des "Flex-Förderunterrichts“ folgendermaßen aus:

 

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

1.

 

Förderkonzept 4

 

 

Förderkonzept 1

2.

 

 

Förderkonzept 2

Förderkonzept 1

Förderkonzept 2

3.

 

 

 

Förderkonzept 2

Förderkonzept 3

4.

 

Förderkonzept 1

 

Förderkonzept 3

Förderkonzept 4

5.

 

 

 

 

 

 

6.

 

 

 

 

 

 

 

 

KlassenlehrerIn a

KlassenlehrerIn b

ZusatzlehrerIn

Förderkonzept 1

Frau Slupina-Kasties

Frau Völckers

Herr Kuttig

Förderkonzept 2

Frau J. Wagner

Herr Wesemann

Herr Kuttig

Förderkonzept 3

Frau Niggemeyer

Frau Koch

Herr Kuttig

Förderkonzept 4

Frau C. Wagner

Frau Hoheiser

Frau Völckers

 

 

Förderung der Lesekultur

Die Einrichtung unserer Schulbücherei lag uns besonders am Herzen. In Zeiten, in denen verstärkt das Fernsehen bzw. der Computer das Freizeitverhalten unserer Kinder bestimmt, scheint uns die frühe Hinführung zum traditionellen Buch besonders wichtig zu sein. Es besteht die Möglichkeit, während des Unterrichts innerhalb einer Kleingruppe oder auch im gesamten Klassenverband in Ruhe schmökern zu können. Hierzu stehen jeder Klasse 2 feste Büchereistunden in der Woche zur Verfügung. Aber auch in den großen Pausen können sich die Schüler in gemütliche Leseecken zurückziehen, um “auf ihre Art” zu entspannen, da engagierte Bücherei-Mütter (z.T. auch Omas) die Aufsicht übernehmen. Nicht nur die Erstklässler genießen es, wenn ihnen in der großen Sofaecke vorgelesen wird – der Platz ist immer sehr begehrt.

Auch die engen Lesepatenschaften, die z.T. zwischen den Patenklassen der 1. und 4. Klassen im Laufe des gemeinsamen Schuljahres entstehen, lassen das gemeinsame Schmökern zu einem besonderen Erlebnis werden. Das Vorbild der „großen Leser“ weckt den Ansporn, selbst zum Leser zu werden.

Das regelmäßige Lesen von Klassenlektüren trägt ebenfalls zu einem vertieften Leseverständnis bei. Das erste eigene Buch ist für viele Kinder ein besonderes Geschenk, das unseren Klassen seit einigen Jahren gestiftet wird.

Auch ehrenamtliche „Leseomas“ bereichern unseren Schulalltag. Regelmäßig lesen sie mit Kindern, die eine zusätzliche individuelle Leseförderung benötigen.

Das Spektrum unserer Bücherei ist weit gefächert: Vom Bilderbuch mit kurzem Lesetext über Kinderlexika bis hin zum anspruchsvollen Kinderroman finden sich altersentsprechende Angebote. Auch die Buchausstellung dort kurz vor Weihnachten wird von Eltern und Kindern zur Erfüllung mancher Weihnachtswünsche gerne genutzt. Es ist erstaunlich, wie viele Erstklässler an diesen Tagen nach dem Unterricht dort mit ihren Eltern verweilen und mit leuchtenden Augen von den Büchern erzählen, die sie bestellen möchten.

Da sich unsere Schule am Medienprojekt „Antolin“ beteiligt, finden sich sowohl in den Klassenbibliotheken als auch in der Schulbücherei schon viele der dort aufgenommenen Bücher. Gelesene Bücher können bei diesem Projekt von den Schülern in der Schule oder auch zu Hause eingegeben werden. Die Kinder besitzen individuelle Zugangsdaten, können je nach Lesepensum entsprechend viele Punkte sammeln und werden am Ende des Schuljahres mit einer Urkunde belohnt.

Die zentrale Lage unserer Schule ermöglicht darüber hinaus die unkomplizierte Nutzung der öffentlichen Bibliothek. So wird die Stadtbibliothek nicht nur als Einweisung in die Bücher- und Bibliothekswelt verstanden, sondern gerne als Ort der Begegnung genutzt. Schon viele Autoren konnten unsere Kinder bei ihren Lesungen begeistern und faszinierende Einblicke in das Leben eines Schriftstellers geben. Im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen haben schon viele Klassen den kurzen Weg zur Stadtbücherei genutzt und sind stolz mit einem handsignierten Werk des Autors für die Klassenbibliothek zurückgekehrt.

Die enge Kooperation mit der Stadtbücherei bahnt sich früh an: Schon die Erstklässler werden in den ersten Schulwochen eingeladen, sich dort einen Eindruck von den vielfältigen Leseangeboten zu verschaffen und ihren „offiziellen“ Bücherei-Ausweis in Empfang zu nehmen. Ein gemeinschaftliches Bilderbucherlebnis rundet den ersten Büchereigang ab, der in den nächsten Schuljahren vertieft werden kann.

Auch für Unterrichtsprojekte werden uns themenorientierte Lesekisten liebevoll zusammengestellt.

Aber zuweilen kann das Lesen auch zu ungewöhnlichen Zeiten im Schulleben zum Abenteuer werden. In einigen Klassen lässt eine gemeinsam in der Schule verbrachte Lesenacht die Verbindung von Lieblingsbuch, Taschenlampe und Klassenkameraden zu einem rundum gelungenen Lesevergnügen werden.

 

Bundesjugendspiele

Die Bundesjugendspiele der Schule am Lousberg finden im Aachener Waldstadion statt. Es werden Busse organisiert, die alle Kinder und Lehrer der Schule kostenlos zur Sportstätte und nach den Spielen und Wettkämpfen wieder zurück zur Schule bringen.

Das Sportfest beschränkt sich nicht allein auf eine traditionelle Orientierung der Bundesjugendspiele, sondern stellt eine Mischform aus traditionellen und alternativen Spielen und Übungen dar. So können durch die alternative Ausrichtung auch die Kinder der ersten Schuljahre entsprechend ihrem Alter „ihre Bundesjugendspiele“ durchführen. Im Vordergrund stehen hier der Spaß und das gemeinschaftliche Wetteifern in Form von Klassenspielen. So können sich die Kinder beispielsweise im Sackhüpfen und Zonenweitwurf messen, ihre Ausdauer beim Wassertransport zeigen und ihre Geschicklichkeit beim Reifen-Durchsteigen und bei der Fütterung des „Müllmonsters“ demonstrieren.

Für die Kinder des zweiten, dritten und vierten Schuljahres wird eine Kombination aus alternativen Spielen und traditionellem Wettkampf durchgeführt. Während beim 50m und 800m Lauf, beim Schlagballweitwurf und Weitsprung die individuelle Leistung bewertet wird, geht es auch hier bei den alternativen Spielen „Reifen-Durchsteigen“, "Tennisball-Handtuch-Transport“ und „Müllmonster-Fütterung“ um das Miteinander im Klassenverband.

Bei den traditionellen Wettkämpfen sammeln die Kinder Punkte und erhalten entsprechende Sieger- und Ehrenurkunden. Aber auch bei den alternativen Spielen wird an die Bewertung der Gemeinschaftsleistung gedacht. Im Rahmen einer Schulveranstaltung wird jeder Klasse feierlich eine Urkunde überreicht.

Dank der Hilfe zahlreicher Eltern und des gesamten Kollegiums werden die Bundesjugendspiele für die Kinder der Schule am Lousberg immer zu einem vollen Erfolg.

 

Kulturelle Angebote

Um Kindern den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu ermöglichen, sind Anregungen von außen erwünscht, die im Unterricht je nach Bedarf vor- bzw. nachbereitet werden.

So ist es besonders interessant, eine Kinderbuchautorin zu Gast zu haben. Mancher Schüler wagt in diesem Schonraum eine persönliche Frage, die er bei einer öffentlichen Lesung so vielleicht nicht gestellt hätte.

Dem Buchillustrator Silvio Neuendorf gelingt es ebenfalls bei seinem Besuch in unserer Schule, einem 3. Schuljahr nicht nur die Abenteuer Käpt' n Sharky's nahezubringen, sondern auch gemeinschaftlich mit der Klasse am Flip - Chart zwei große Bilder zu entwickeln, die ebenso einmalig sind wie das persönlich gezeichnete kleine Bild für jeden Schüler und somit eine wertvolle Erinnerung darstellen.

Auch die Brieffreundschaft mit unserer Partnerschule in Kapstadt erhält durch den Besuch des dortigen Schulleiters in unseren Klassen einen ganz anderen Stellenwert. Es wird für die Kinder anschaulich und eindrücklich, wie unterschiedlich Schule auf verschiedenen Kontinenten gelebt wird.

Seit langem findet das DAS DA Kindertheater jedes Jahr seinen Weg in unsere Turnhalle, um die gesamte Schülerschaft zu erfreuen und auch zum Nachdenken anzuregen.

In derselben Umgebung begeistert einmal der Zauberer “Krenne” allein mit seinen Zauberkunststücken die versammelte Schulgemeinschaft, in die die Schüler oft unvermutet miteinbezogen werden, ein anderes Mal bringt er zur Verstärkung den Schülerzirkus “Configurani” mit, dessen Artisten uns mit den vielfältigsten Kunststücken unterhalten. Auch der Cirkus Cioco hat uns schon viele vergnügliche Stunden bereitet.

Natürlich werden auch die unterschiedlichen Theater der Stadt mit den einzelnen Klassen besucht. So gehört der Besuch des Weihnachtsmärchens des Stadttheaters für die meisten Klassen schon zur liebgewordenen Tradition, aber auch die Weihnachtslesung bei Keksen und Kerzenschein im nahegelegenen Theater K findet ihre Liebhaber.

Ebenso werden die Museen unserer Stadt, die von der Schule meist zu Fuß zu erreichen sind, gerne frequentiert. Schon manchen Tag haben die Kinder im Ludwig Forum verbracht, sind zum Atelierhaus in der Süsterfeldstraße gewandert oder haben im Innenhof der Frankenberger Burg ein gemütliches Picknick nach der Besichtigung genossen.

 

Arbeitsgemeinschaften

Am Freitag durchziehen in der 5. und 6. Stunde verlockende Düfte unser Schulgebäude, während rhythmische Klänge und ein umfang­reiches Liederrepertoire auf dem oberen Flur zu vernehmen sind. Es ist durchaus möglich, dass einem auf der unteren Etage Schüler begegnen, die mit französischen, spanischen oder englischen Vokabeln so jonglieren, dass einem Hören und Sehen vergehen kann, während unsere Computerspezialisten an der Verfeinerung der schuleigenen Homepage tüfteln. Auch in  der Floristen-Werkstatt zeigen sich unsere Schüler höchst motiviert und kreativ – die Ergebnisse können sich stets sehen lassen.

In der Turnhalle herrscht reges Treiben, da unsere Fußballstars von morgen mit großem Einsatz ihre Lieblingsbeschäftigung in der Schulpause unter fachkundiger Anleitung verfeinern. Die Erfolge unserer Fußball-AG bei der Stadtmeisterschaft haben uns nicht nur zu schuleigenen Fußball - Trikots verholfen und den blitzenden Pokal als Symbol der gewonnenen Stadtmeisterschaft gleich zweimal in unsere Schulvitrine entführt, sondern den Bekanntheitsgrad und die Identifikation mit unserer Schule erheblich gesteigert. Hierzu trug das Fernsehinterview, das mit unserer erfolgreichen Mädchen-Mannschaft geführt wurde, maßgeblich bei.

Seit  Jahren bereichern die Arbeitsgemeinschaften am Freitag als freiwilliges Zusatzangebot für die Dritt- und Viertklässler unser Schulleben. Bis auf die Fußball-AG werden die weiteren Kursangebote von engagierten Eltern ermöglicht.

Unter vielfältigen Angeboten fällt die Auswahl schwer: So kann in manchen Schuljahren u.a. zwischen der Koch- sowie der Computer–AG, dem Französisch-, Englisch- oder Spanisch-Kurs, der Floristen-Werkstatt und einer Bastel–AG gewählt werden.

Eine solch reichhaltige Palette steht und fällt selbstverständlich mit dem Engagement unserer Eltern, die mit erheblichem Zeitaufwand und pädagogischem Geschick unseren Kindern diesen anregungsreichen Wochenabschluss ermöglichen.