Archiv

 

Home 
Aktuelles 
Förderverein 
OGS 
Termine 
AGs 
Sonstiges 
Archiv 
Bildergalerie 
Impressum 

Frühlingsfest in vielen Farben

Am Freitag vor den Osterferien trafen sich die Klassen 3a und 2a zu einem gemütlichen Frühlingsfest, um den letzten Schultag schön ausklingen zu lassen. Da unsere Klassenräume durch eine Zwischentür miteinander verbunden sind, ist dies sehr praktisch.

An diesem Tag brachten viele Kinder eine besondere Spezialität aus ihrem Heimatland mit: So gab es u.a. leckeren türkischen Kuchen, Neujahrswaffeln, Muffins, Honigkuchen aus den Niederlanden, Ostergebäck, Pumpernickel mit Frischkäse und vieles mehr. Leilas und Noras Mutter überraschte uns sogar mit einem original marokkanischen Frühstück, das frisch zubereitet wurde. Die selbst eingelegten Oliven und der Chai-Tee aus Minze schmeckten köstlich dazu. Auch Yunus' Mutter half uns sehr bei den Vorbereitungen, denn 47 Menschen mussten ihren Platz finden. Es machte uns viel Spaß, die Tische und das Buffet mit unserem Osterschmuck schön zu dekorieren. Nach unserem Begrüßungslied in vielen verschiedenen Sprachen ließen wir uns alle Köstlichkeiten gut schmecken.

So kann man gut in die Osterferien starten.

 

            

 

 

Der Aachener Markt hat einiges zu bieten

Da wir uns im Moment mit dem Thema “Obst und Gemüse” beschäftigen, kam uns die Idee, mit der Klasse einen leckeren Obstsalat zuzubereiten. Am 31.3.2011 haben wir dazu mit unserer Klasse den Aachener Markt besucht. Dieser ist sehr groß und hat viele verschiedene Stände. Dort gab es viel zu sehen: Es gab Bananen, Äpfel, Ananas, Erdbeeren, Nektarinen, Blutorangen und viele Obstsorten mehr. Auch leckeres Gemüse war dort zu finden. Der Spargel war ziemlich teuer (7.50 Euro), aber Tomaten, Kartoffeln, Zwiebeln, Gurken und Zucchini gab es schon günstiger zu kaufen. Die meisten Marktverkäufer waren sehr nett zu uns und haben sich gefreut, dass wir die Preise aufschrieben und verglichen, auch wenn wir dann manchmal bei der Konkurrenz einkaufen mussten. So haben sie uns kleine Weidenkätzchen und Narzissen zu unserem Osterstrauß  dazu geschenkt und uns sogar einen riesigen Tintenfisch von ganz nahem gezeigt – da haben sich aber viele Kinder (und unsere Lehrerin) erschreckt.

Der Obstsalat hat uns am nächsten Tag sehr lecker geschmeckt, keiner hat sich geschnitten, und es blieb sogar noch viel für die Betreuungsgruppe und die Helfer bei der Schulhofumgestaltung am nächsten Tag übrig.

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, und wir hoffen, dass wir bald noch einmal solch einen Ausflug unternehmen.

 

Jared, Stella, Alexander, Cedric, Ole (Klasse 2a)

 

          

 

 

Bewegungspausen im Unterricht

 

Das Bällebad

Wart ihr schon einmal im Bällebad? Unsere Schule hat es bei einem Wettbewerb in Nettersheim gewonnen und unserer Betreuungsgruppe gestiftet. Es passen viele Kinder auf einmal hinein, und wir haben viel Spaß dabei, in den mehr als 3 000 Bällen unterzutauchen, in den Tiefen versteckte Gegenstände zu suchen oder dort  so richtig miteinander toben zu können.

Die vielen Bälle sind auch sehr schön zum Entspannen. Dann dürfen nur wenige Kinder auf einmal im Becken „untertauchen“, während die anderen im großen Kaufladen ihre Einkaufskörbe füllen, mit dem Softball spielen und vieles mehr.

 

Der Toberaum

Im Toberaum gibt es viele Sachen, die man machen kann:

Wir haben einen tollen Boxsack, wir können mit bunten Kissen Höhlen und verschiedene andere Sachen bauen, Kicker spielen oder auch mit Hockern eine Treppe bauen, die wir zum Spielen benutzen können.

Es gibt auch Schaumstoffstangen mit denen man prima Ritter spielen kann, ohne sich weh zu tun.

Im hinteren Teil, wo die bunten Kissen sind, sind die Wand und der Boden mit blauen Matten ausgepolstert. Daher kann man sich beim Toben mit den Kissen und beim „Ritter spielen“ nicht wehtun.

Auch bunte Springmatten sind im Toberaum vorhanden.

Auf jeden Fall ist der Sport dort sehr schön, weil es eine große Auswahl zum Spielen gibt und es eine schöne Alternative zum normalen Sportunterricht ist.

Koalaklasse 2a

 

         

 

 

Unser Büchereibesuch und ein Überraschungsgast

Unsere Koalaklasse war schon im 1. Schuljahr in der Stadtbücherei Aachen. Damals haben wir uns am Schluss ein Bilderbuchkino angesehen. Jetzt war es wieder soweit.Wir machten uns an einem wunderschönen Tag auf den Weg. In der Bibliothek wurden wir von zwei Frauen empfangen. Eine kannten wir schon vom letzten Mal, die andere haben wir inzwischen gut kennengelernt, aber wir wollen noch nicht zuviel verraten...

Wir wurden durch die Bibliothek geführt, vieles kannten wir schon, aber es wurden uns z.B. die Antolinbücher noch einmal ganz genau erklärt. Wir konnten sehr viel machen und bekamen sogar eine Märchengeschichte von der Märchenfee erzählt – jetzt wisst ihr, wer die andere Frau war. Die Märchenfee ist eine Frau, die sich Geschichten ausdenkt. Sie hat mit uns gemeinsam eine lange Geschichte erfunden, in der folgende Wörter vorkommen: Fußballprofi, Pony und ein 100-Euro-Schein. Hier ist sie in Kurzform von Stella, andere Kinder haben sich ein ganz anderes Märchen ausgedacht:

“Lily, die Märchenfee, spielt für ihr Leben gerne Fußball, so wie heute. Sie gibt einen 100-Euro-Schein und nach einem Jahr ist sie Fußballprofi geworden. Jedesmal, wenn sie hin- oder zurückkommt, holt ihr liebes Pony Nina sie ab.”

Wir haben uns Bücher ausgeliehen, z. B. eins von Yakari und eins von Drachen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht – nur die Kinder waren traurig, die keinen Büchereiausweis dabei hatten. Sie nahmen sich vor, bald wieder in die Stadtbücherei zurückzukehren.

Die Märchenfee besuchte uns bald in unserer Klasse und brachte sogar ein Geschenk für jedes Kind mit.

Diesmal erfanden wir ein “Hexenmärchen”. Jareds Märchen lautete so: In einer Nacht trafen sich alle bösen Hexen, nur einige wenige liebe Hexen waren auch dabei. Eine der lieben Hexen sprach sogar Englisch. Die lieben Hexen hatten Angst vor den bösen Hexen. Aber dann kam die Hexenfee. Sie zauberte alle Lebewesen aus den Büchern. Zusammen besiegten sie die bösen Hexen.

Vor ein paar Tagen haben wir auf dem Schulhof unser offenes Klassenzimmer neben unseren beiden neuen Holzpferdchen eingeweiht. Natürlich hat uns die Märchenfee wieder besucht, und wir haben eine spannende Geschichte von unseren Schulpferden erfahren, die sich nachts auf die Schulbank setzen, um zu lernen.

Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Wiedersehen mit unserer Märchenfee.

Jared, Stella, Ole, Cedric, Alexander, Koalaklasse 2a

 

   

 

 

DasDa-Theater - Stopp mal!

Sehnlichst von den Kindern erwartet wurde die Truppe des „DasDa-Theaters“, die auch in diesem Jahr wieder ihr aktuelles Stück an der Schule am Lousberg darbot. Dieses Mal gab es ein Wiedersehen mit den Figuren Billy und Sabina, die vielen Kindern von dem Theaterstück „Flimmerbilly“ noch in guter Erinnerung geblieben sind. Nach der großen Pause war es endlich wieder soweit. Die gesamte Schüler- und Lehrerschaft begab sich in die Turnhalle und nahm auf Bänken und Matten Platz. Nach kurzer Begrüßung ging es mit Volldampf los...

Die Geschichte: Die guten Freunde Sabina (Patricia Rabs) und Billy (Mike Kühne) erleben, wie das mit dem Nein-sagen so funktioniert. Denn selbst Billy, der dieses Wörtchen eigentlich dauernd benutzt („Nein, ich mache keine Hausaufgaben...“) hat zum Beispiel Probleme damit, der Oma einfach mal zu sagen, dass er ihr kein Begrüßungsküsschen geben möchte. Und Sabina möchte das Referat für die Schule nicht alleine vorbereiten und vor allem absolut nicht mehr zu dem komischen Bäcker gehen, der zum Abschied immer ein Küsschen von ihr erwartet. Nur das Nein-sagen klappt noch nicht und sie traut sich auch nicht, dies den Eltern zu erzählen...

Natürlich kann Billy Sabina als guter Freund weiterhelfen, und selbst die Oma stellt sich als hilfreiche Tipp-Geberin heraus und verlangt nun auch gar kein Küsschen mehr. Wie schön für Billy! Als Sabina dann noch endlich den Eltern von ihrem Problem erzählt, wird schließlich alles gut.

Absolut gelungen war nicht nur die Geschichte, wie immer die Musik (von Christoph Eisenburger) und auch das stets überraschende Bühnenbild, sondern auch die Darbietung der beiden Schauspieler, die wie gewohnt in irrsinnigem Tempo in sage und schreibe sieben verschiedene Rollen schlüpften und neben wunderbaren Gesangseinlagen auch noch akrobatisches und tänzerisches Talent bewiesen.

Besonders in Erinnerung bleiben wird wohl auch Billys Oma, die als Lieblingsbeschäftigung das Spiel „Pfleger verrückt machen“ spielt. Sie hat wirklich Glück, dass der arme Heinz-Otto sie dennoch gern hat.

Aber so ist das eben, man darf auch mal nerven – und „Nein“ sagen sowieso. Echte Freunde halten das aus!

 

 

 

Klasse 3a besucht das Neanderthal Museum

Am 02.02.2011 startete der Schultag für die Kinder der Klasse 3a etwas früher als gewöhnlich. Grund hierfür war die geplante Fahrt nach Mettmann bei Düsseldorf, um das Neanderthal Museum zu besuchen. Im Rahmen des Sachkundethemas "Steinzeit" wollten die Kinder einen der bedeutendsten Funde der Menschheit höchstpersönlich und exklusive unter die Lupe nehmen.

Gegen 7:30 Uhr bestiegen wir den Bus in Richtung Aachener Hauptbahnhof. Dort in der Vorhalle angekommen, wurden die Nasen einiger Begleiter vom köstlichen Kaffeeduft gequält, den wir vorbeiziehen lassen mussten, da der Zug nach Düsseldorf bereits am Gleis stand. Ohne Kaffee, dafür aber mit freier Platzwahl, breitete sich unser Tross in den oberen Gefilden eines Waggons aus. Gut gelaunt kramten die Kinder ihre kleinen Spiele oder prallgefüllten Lunchpakete hervor. So wurde auf der fast zweistündigen Fahrt viel gespielt, erzählt und gegessen und plötzlich liefen wir auch schon im Düsseldorfer Hauptbahnhof ein. Mit der Regionalbahn erreichten wir von dort kurze Zeit später unseren Zielort - Mettmann-Neanderthal.

Nach einer kurzen, freundlichen Begrüßung und Einweisung stimmten wir uns im Auditorium des Museums mit einem interessanten Film über den Fund eines Mammuts, auf die bevorstehende Führung ein. Bevor es so richtig losging, wurden die Kinder professionell mit einem Kopfhörer ausgerüstet, der es ihnen ermöglichte, den spannenden Informationen der Führungsleiterin, in der von ihnen gewünschten Lautstärke, zu lauschen. Auf dem Rundgang durch das Neanderthal Museum wurden die Kinder in die Lage versetzt, ihnen teilweise Bekanntes mit Wahrhaftigem zu verknüpfen und dadurch zu vertiefen und zu verinnerlichen. Zusätzlich erfuhren sie viele neue Informationen über die Zeit und das Leben der Neandertaler, die sie mit offenen Augen, an den Lippen der Informantin hängend aufsaugten.

Nach der einstündigen Führung durch das Neanderthal Museum ging es an die frische Luft, durch ein kleines Waldstück, zur Steinzeitwerkstatt. In gemütlicher Runde stärkten sich die Kinder und erwachsenen Begleiter, bevor es zum praktischen Teil überging. Auf dem Programm stand die Herstellung eines eigenen Amuletts. Zunächst suchten sich die Kinder einen Stein aus, der mit einem "steinzeitlichen" Bohrer bearbeitet wurde. An dieser Stelle wurde nicht nur der kindliche Ehrgeiz geweckt, sondern auch die Erwachsenen versuchten mit diesem alten Werkzeug, ein Loch in ihren Stein zu bohren. Dabei stellte sich heraus, dass die Kinder die eindeutig begabteren "Steinzeitmenschen" waren. Mit mehr oder weniger viel Schweiß gelang es allen, ein euphorisch gefeiertes Loch in ihren Stein zu drehen. Nun ging es an die nicht minder anstrengende Feinarbeit. Jeder konnte seinen Stein nach eigenen Vorstellungen schleifen. Hierzu benutzten die Kinder zunächst Schleifsteine und anschließend eine Pflanze, dessen Namen ich leider wieder vergessen habe, den Johann mir aber in der Schule nochmal verraten wird. Im nächsten Schritt wurden die wunderschönen Unikate noch eingefettet und mit einem Ledertüchlein blank poliert. Zum guten Schluss ermöglichte ein schlichtes Lederbändchen die Fertigstellung des Amuletts, welches die Kinder auch noch am nächsten Tag in der Schule stolz um ihren Hals trugen.

Die Zeit rund um den Ausflug zum Neanderthal Museum verging wie im Flug. Plötzlich mussten wir uns auch schon auf den Heimweg machen. Im Zug wurde dann noch der restliche Proviant verzehrt und die abschließenden Spielrunden eröffnet. Geschafft, aber glücklich und zufrieden, kamen die Kinder gegen 17:00 Uhr zurück zur Schule.

Abschließend möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Frau Zehrer, Frau Henninger, Frau Mourran, Herrn Schröder und Herrn Gobbelé für die äußerst angenehme Begleitung und die tolle Unterstützung bedanken.

 

 

 

An der Offenen Ganztagsgrundschule Lousberg ging kürzlich erfolgreich eine Streitschlichter-Ausbildung zu Ende

Sieben Schüler der 3./4. Klasse sowie zwei Lehrerinnen wurden unter Anleitung des Aachener Arbeitspsychologen Thomas Kirchen seit April vorigen Jahres auf ihre Tätigkeit vorbereitet und legten jetzt ihre Prüfung ab. Das Besondere ist, dass bei dieser Ausbildung sowohl Kinder als auch Erwachsene (Lehrer) theoretisch und praktisch geschult werden, zunächst in Einzelgruppen, später gemeinsam. So können beide voneinander lernen. Die Schüler machen dabei die wichtige Erfahrung, dass auch Erwachsene lernen müssen. „Kommunikation ist auch ein Becken für Missverständnisse. Sie ist oft die Ursache für einen Streit, dem ein Konflikt vorangegangen ist. Konflikt bedeutet übersetzt Zusammenstoß von zwei Personen, woraus sich ein Problem ergeben kann. Ohne Konflikte jedoch würde die Welt nicht funktionieren, weil die Menschen sonst nicht die Chance hätten, sich in ihrem Handeln zu verbessern bzw. zu ändern“, machte Thomas Kirchen deutlich. Werden Konflikte jedoch nicht frühzeitig ausgeräumt, können sich diese auch zu Mobbing auswachsen. Daher ist die Streitschlichtung ein ganz wichtiges Instrument, auch präventiv zu wirken, so Kirchen, der in seiner Aachener Praxis u.a. auch Mobbing-Opfer berät. Am Anfang der Streitschlichtung steht die Mediation, ein Verfahren zur konstruktiven Beilegung oder Vermeidung eines Konflikts. Die Rolle des Mediators, der zwischen den Streitenden vermitteln soll, sitzt ein Streitschlichter, den die beiden jungen Streithähne selbst wählen. „Die Mediation besteht aus sechs Stufen: Zunächst werden die Regeln erklärt, daran schließen sich die Fragen ‚Was ist passiert?‘ , ‚Wie waren die Gefühle?‘, ‚Was ist vorher geschehen?‘ an, bevor man zur Lösung und schließlich zum Vertrag kommt“, schildert Thomas Kirchen. „Wichtig ist, dass die Kinder etwas über sich selbst lernen und dass sie mit ihrer Rolle als Streitschlichter, der ja auch eine gewisse Macht und auch Verantwortung gegenüber der Mitschüler hat, zurechtkommen. Sie lernen, ihre Macht zu nutzen, aber nicht zu missbrauchen“, so Kirchen. Die kleinen Streitschlichter sind eifrig bei der Sache, setzten das Gelernte bereits in der Familie und probeweise schon auf dem Schulhof um. Aktiv werden die Streitschlichter im Februar, nachdem zurzeit das erworbene Wissen in Rollenspielen und Übungen praktisch eingeübt wird. „Die Streitschlichter kommen zunächst im Offenen Ganztagsbetrieb zum Einsatz. Doch es soll bald auch auf den „normalen“ Schulbetrieb ausgeweitet werden und weitere Lehrer und Schüler werden ausgebildet“, kündigte Lehrerin Karin Wetter von der OGS Lousberg an.

Alexander Schmidt (Bericht aus der Aachener Woche Super Mittwoch vom 05.01.2011)

 

img1.gif

 

 

Titelverteidiger vom Lousberg qualifizieren sich wieder für die Endrunde der Fußball Stadtmeisterschaft

 

Am 25.06.2010 bestritt die Mädchenmannschaft vom Lousberg ihre Vorrunde der diesjährigen Fußball Stadtmeisterschaft. Bei sommerlichen Temperaturen traf man sich auf dem Sportplatz vom VFR Forst, an der Sonnenscheinstraße, wo die GGS Schönforst die Ausrichtung übernommen hatte.

Im ersten Spiel stand unsere Truppe dem Verbund aus Walheim und der Peter Härtling Schule gegenüber. In einem tollen Spiel unterlagen unsere Mädels mit 0:3, was in dieser Höhe nicht ganz dem Spielverlauf entsprach, da sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegneten. In der zweiten Partie traf der Lousberg auf die Elf vom Höfchensweg. Brisant an dieser Begegnung war die Tatsache, dass sich Spielerinnen aus einer Vereinsmannschaft nun mit unterschiedlichen Schulmannschaften gegenüberstanden. Arbenita (4b) nahm in bravouröser Manier die Spielmacherin der Gegner aus dem Spiel, und die kleine Monique (2a) avancierte mit ihren 3 Toren zur Größten auf dem Feld. Am Ende konnte unsere Mannschaft mit 5:2 die Oberhand behalten. Die dritte Begegnung war aus Sicht der Lousbergtruppe die schwächste. So musste man sich verdientermaßen, aber unnötigerweise, der Verbundschule Reumontstraße 0:2 geschlagen geben. Im letzten Spiel traf man auf den Gastgeber aus Schönforst. Hier knüpften die Kinder wieder an die guten Leistungen der ersten beiden Spiele an und konnten souverän 5:1 gewinnen.

Damit qualifizierten sich die Mädels für die Endrunde der Fußball Stadtmeisterschaft, am 02.07.2010, auf der Sportanlage vom DJK FV Haaren an der Neuköllner Straße. Für die Truppe vom Lousberg waren Monique (2a), Eva (2a), Shaha (3b), Arbenita (4b), Emel (4b), Dilara (4b), Asmae (4b), Louisa (4a), Ella (4a), Jovita (4a) und Meron (4b) im Einsatz.

 

 

Vielfalt der Nationen

Das Sommerfest unserer Schule am Lousberg

Am Samstag, dem 12.06.2010, fand unser diesjähriges Sommerfest statt. Wir feierten von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr und hatten eine Menge Spaß. Die meisten Klassen verkauften Selbstgemachtes oder boten Spiele an. Unsere Klasse, die 3b, organisierte für die kleinen und großen Gäste ein Sackhüpfen, einen Eierseiltanz und einen Partnerlauf. Außerdem verkauften wir köstliche Marmeladen. Alle Klassen und die OGS hatten sich attraktive Spiele ausgedacht. So führte die 4b ein Rennen PARIS-DAKAR auf dem Bobby Car durch, das allen großen Spaß machte, die Klasse 2a bot ein Boule-Spiel an, manche Klassen hatten emsig genäht und gedruckt, sodass sie ihre Produkte auf dem Sommerfest verkaufen konnten. Ein Genuss war unsere Cafeteria, die wie üblich köstliche Speisen und Getränke auch aus anderen Ländern anbot. Alles wurde aus Elternspenden bestritten und auch von ihnen organisiert. Unser besonderer Dank gilt daher allen Eltern, Schülern, Erziehern und Lehrern sowie allen, die zum Gelingen unseres Sommerfestes beigetragen haben. Der Erlös des Festes wird allen Kindern zu Gute kommen, da er zur Verschönerung des mittleren Schulhofes verwendet wird.

Klasse 3b

 

 

Lauf für einen guten Zweck

Am Freitag, dem 17.05.2010, veranstaltete die Schule am Lousberg einen Sponsorenlauf. Trotz des schlechten Wetters haben sich die Schüler nicht entmutigen lassen. Mehr als 150 Schüler aus allen Klassen haben beim Lauf teilgenommen. Ein paar Wochen vor dem Lauf konnten sich die Sponsoren auf einer Liste eintragen. So haben sie für jede gelaufene Runde Geld gespendet. Ob Freunde, Nachbarn oder Verwandtschaft - jedes Kind hatte sich Unterstützung gesucht. Das Geld, das die Schüler eingenommen haben, wird für die weitere Schulhofumgestaltung eingesetzt. Die Strecke war 278m lang und führte über den Veltmanplatz. Alle Lehrer und viele Eltern haben die jungen Läufer kräftig angefeuert. Von den Kleinsten aus der 1. Klasse bis zu den Großen aus der 4. Klasse, die dieses Jahr die Schule verlassen werden, waren alle mit viel Eifer bei der Sache.

Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, die mitgeholfen haben und bei der Schulhofumgestaltung mit anpacken werden.

Von Johanna (4b)

 

 

Lousberg Kicker scheitern knapp bei Alemannia

Am 14.04.2010 fand neben dem alten Tivoli die Zwischenrunde des Aachener Schulturniers von Alemannia Aachen statt, für die sich auch die Lousberg Kicker Thomas (3a), Arbes (4a), Dayan (4a) und Timmi (4b), auf bravouröse Art und Weise, qualifiziert hatten. Angenehmes Frühlingswetter begleitete unser Team zunächst die Krefelderstraße hinunter, voller Tatendrang und Zuversicht, ob der Dinge die da kommen sollten. Die Aufwärmphase war bereits Vergangenheit, als der Alemannen-Profi Markus Daun, den Kindern ganz herzlich zum Erreichen der Zwischenrunde gratulierte und allen viel Spaß und Erfolg auf dem Weg in die Endrunde wünschte. In zwei 9er-Gruppen sollten sich die jeweils drei Endrundenteilnehmer herauskristallisieren, die dann im Vorspiel der Bundesligapartie Alemannia Aachen - MSV Duisburg ihren Meister küren.

Noch vor dem ersten Anpfiff gegen die Teufelskicker aus Breinig, die sich später für die Endrunde qualifizieren sollten,  zogen urplötzlich dunklere Wolken am Himmel auf. War dies schon ein Hinweis auf den Ausgang des ersten Spiels? In der Tat kamen unsere Jungs noch nicht so richtig in Fahrt und mussten sich knapp mit 0:1 geschlagen geben. In der zweiten Begegnung gegen die Kämpi-Boys aus Herzogenrath tröpfelte es gar - wieder ein schlechtes Omen? - auch dieses Spiel verloren unsere Jungs 0:1. Spätestens jetzt waren alle in der Zwischenrunde angekommen und realisierten, dass auch andere Teams eine gute Kugel spielen konnten. Die Wolken lösten sich dann so schnell wie sie gekommen waren wieder auf und die Sonne zeigte ihr Gesicht. Gewärmt, gestärkt oder vom hellen Licht einfach nur aus dem Dämmerschlaf gerissen, konnte die Mannschaft anschließend die Creazy Kicker vom Fischmarkt mit einem sicheren 2:0 zu eben diesen machen. Die ersten drei Punkte waren endlich eingefahren, als man sich der Überraschung der Regenbogenschule aus Herzogenrath gegenüberstand. Das Endergebnis hatten dann leider einen direkten Bezug zum Namen des Gegners, trennte man sich nach überlegenem Spiel lediglich 1:1. Es folgte ein torloses Remis gegen die 4a vom Höfchensweg. Anschließend hatte unsere Truppe beim 1:3 gegen die Wurmtalkicker aus Würselen, die sich auch für die Endrunde qualifizierten, keine Chance. In den letzten beiden Spielen gegen die Luisenkicker (2:0) aus der Luisenstraße und die Flinken Füße aus Stolberg-Gressenich (3:0) konnten unsere Jungs an die starken Leistungen der Vorrunde anknüpfen und 6 weitere Punkte sammeln. Auch wenn am Ende in einem Spiel denkbar knapp nur ein Tor zum Erreichen der Endrunde gefehlt hat, muss man doch von einem verdienten Ausscheiden sprechen, da an diesem Tag sowohl der Wettergott als auch der Fußballgott nicht auf Seite der Lousberg Kicker stand.

 

 

Koalaklasse 1a lädt ihre Paten

zum Frühlingsschmaus ein

 

In unseren Klassen wird der Frühling auf unterschiedliche Weise begrüßt: Es gibt u.a. ein ausgiebiges Osterfrühstück, das mit Unterstützung einiger engagierter Eltern allein mit seinen verlockenden Rohkostangeboten zum ausführlichen Genießen einlädt, es können Osterlämmchen im Religionsunterricht gebacken werden, deren Zutaten an die Weckmännchen einer anderen Jahreszeit erinnern, oder es kommt zu einer gemeinschaftlichen Aktion mit den Patenklassen.

Die Koalaklasse 1a feiert ihr Frühlingsfest natürlich gemeinsam mit ihrer Patenklasse 4a . An diesem Tag steht das bereichernde Zusammenleben der unterschiedlichen Nationen (Tag der Nationen) im Mittelpunkt, so dass jedes Kind eine "Besonderheit des Landes" in Form von türkischem Gebäck, einem kleinen Kuchen, herrlichen Zimtschnecken aus Norwegen, Käsespießchen aus Holland, kanadischen Waffeln in Form eines Ahornblattes mit traditionellem Ahornsirup  oder einer herzhaften Spezialität z. B. aus Marokko, Pakistan, aber natürlich auch aus Deutschland mitbringt.  Die Tafel des Buffets biegt sich förmlich, und der Austausch zwischen den einzelnen Paten wird nur ungern durch die Hofpause unterbrochen bzw. nach draußen verlagert. Es zeigt sich, wie sehr die beiden Klassen mittlerweise zusammengewachsen sind. Wenn dann noch das herrliche Wetter mitspielt, kann dem sehnsüchtig erwarteten Einzug des Frühlings nach den harten Wintermonaten nichts mehr entgegenstehen.

 

 

 

Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt

Ein interkulturelles Gewaltpräventionsprojekt für die Arbeit mit Kindern (RAA)

 

Seit vielen Jahren wird in unserer Schule in mehreren Klassen das Projekt „Ich – Du – Wir - Ohne Gewalt“ durchgeführt, das von Renate Schmitz-Gebel 1998 für Kinder im Grundschulalter entwickelt und von ihr selbst mittlerweile in über 40 Grundschulklassen in Aachen durchgeführt worden ist.

Das Projekt basiert auf den vier Grundmodulen, die mit Kindern in jeweils vier Stunden an vier Tagen mit verschiedenen Methoden bearbeitet werden:

Ich                    - Stärkung des Selbstwertgefühls

Du                    - Förderung der Kommunikation

Wir                   - Unterstützung von Kooperation

Ohne Gewalt   - Entwicklung von gewaltfreier

                        Konfliktbearbeitung.

Unsere Koalaklasse 1a konnte sich selbst während der kürzlich durchgeführten Projektwoche im positiven Miteinander erfahren und damit hoffentlich langfristig eine gute Basis für konstruktive Konfliktlösungen entwickeln, die Gewalt und Ausgrenzung überflüssig machen.

Beim ICH–Tag lernten sich zunächst alle Kinder auf eine neue Art kennen und nahmen wahr, dass jeder Mensch ein ganz besonderer Schatz ist (Schatzkiste mit Spiegel, in die man hineinblickt), unabhängig von kulturellen oder anderen Schubladen. Die Kinder gestalteten ihren Namen und ihre Gesichter auf ganz individuelle Weise, so dass jeder unverwechselbar zu erkennen war. Am DU-Tag wurden sie mit unterschiedlichen Kommunikationsformen vertraut gemacht. Übungen zur Körpersprache standen genau so auf dem Lehrplan des Projektes wie das Lernen von Begrüßungen und des Projektmottos in unterschiedlichen Sprachen. Dieses Motto „Ich – Du – Wir – Ohne Gewalt“ wurde und wird immer wieder im Klassenverband thematisiert und hält Einzug auf dem Schulhof. Es kann zu einem wirksamen Erinnerungszeichen werden, sollte es doch mal wieder zu einem Streit kommen. Am dritten Tag wurde das WIR in seinen verschiedenen Möglichkeiten erfahren. Es wurde erprobt, wie Konfliktsituationen ohne Gewalt gelöst werden können. Die Kinder experimentierten und entdeckten spielerisch viele Möglichkeiten. Unter anderem erhielt die Koalaklasse Besuch von einem „Marsmenschen“, der sich auf die Erde verirrt hatte und in der Klasse anschaulich demonstrierte, wie schwierig es oft sein kann, sich miteinander zu verständigen. Bis es dem merkwürdigen Besucher nach vielen Anlaufschwierigkeiten endlich gelang, sich auf Anweisung der Kinder ein Käsebrötchen zu schmieren, wurden die Lachmuskeln nicht nur unserer Schüler stark beansprucht.

Nachdem am Anfang Beispiele für Gewalt und die damit verbundenen Gefühle gesammelt wurden, entstand nun eine Ideen-Sammlung zu OHNE-GEWALT. Sie war die Basis für Vereinbarungen, über die die Kinder am letzten Tag miteinander abstimmten. So entstanden im Laufe der Schulwoche auch neue Regeln für die Klasse, die zum Abschluss von jedem verbindlich unterschrieben wurden. Als sichtbares Zeichen des Versprechens, sich an dem Projektmotto weiterhin orientieren zu wollen, wurden auf einer Tischdecke alle Hände der Schüler aufgemalt.  Diese wird im Konfliktfall weiter genutzt werden. Abgerundet wurde die Projektwoche durch eine kleine Feier, die den festlichen Abschluss einer ganz besonderen Woche bildete. Ein weiteres Highlight wird der „Tag der Nationen“ sein, der zu Frühlingsbeginn mit unserer Patenklasse gefeiert werden wird. Bei diesem gemeinsamen Fest wird es nicht nur Köstlichkeiten aus allen Ländern unserer Schüler geben, sondern die Koalaklasse freut sich schon sehr darauf, ihren Paten aus dem 4. Schuljahr von ihrer Projektwoche ausführlich berichten zu können.

 

 

 

Lousberg Kicker trumpfen ganz groß auf

Bei der Vorrunde des diesjährigen Aachener Schulturniers von Alemannia Aachen zeigten unsere Lousberg Kicker Thomas (3a), Dayan (4a), Arbes (4a) und Timmi (4b) was sie im Fußball so alles drauf haben.

Insgesamt nahmen über 100 Teams aus Kreis und Stadt Aachen an diesem Kleinfeldturnier, es spielten jeweils 3 gegen 3 auf kleine Tore mit einem fliegenden Wechselspieler, neben dem altehrwürdigen Tivoli, teil. An jedem der drei Vorrundentage sollten sich die ersten 6 Mannschaften für die Zwischenrunde (am 14.04.2010) qualifizieren.

Zum Auftakt schlugen unsere Jungs die Viererkette aus Laurensberg mit 1:0. Es folgte ein ungefährdetes 3:0 gegen die Bergrath Boys aus Eschweiler. So langsam lief sich unsere Truppe warm, was auch die Laurensberger Amigos und die Fußball Raketen aus Würselen-Morsbach neidlos anerkennen mussten - hieß es am Ende der 3 Minuten Spielzeit doch schnell 3:0 für die Lousberg Kicker. Es folgte das engste und dramatischste Spiel gegen die Würselner Ballkiller, welches unsere Truppe knapp und glücklich 1:0 für sich entscheiden konnte. Den Passstraßen Kickers wie auch den Büsbacher Kickers aus Stolberg wurden souverän mit 3:1 die Grenzen aufgezeigt. Das letzte Spiel gegen die Bergrath Girls war dann nochmals eine richtige Herausforderung. Der Abwehrriegel der Eschweiler Mädels konnte einmal geknackt werden, sodass es am Ende knapp 1:0 für die Lousberg Kicker stand. Alle 8 Spiele wurden also gewonnen und mit 24 Punkten und 18:3 Toren qualifizierte sich das Team eindrucksvoll für die Zwischenrunde.

 

 

 

Kinder haben Rechte - OGS installiert ein Kinderparlament

Alles begann mit unserer Schulhofumgestaltung. Bevor die Verschönerung unseres Schulhofes starten konnte, wurden die Kinder in allen Klassen selbst befragt, wie denn ihr „Traumschulhof“ aussehen sollte. Sie waren schließlich die Hauptpersonen! Die Kinder malten und schrieben ihre Ideen auf und diskutierten mit den Erwachsenen. Aus diesen Vorgaben entwickelten Architekturstudenten der RWTH Aachen unterschiedliche Modelle einer Schulhofumgestaltung, von denen drei später prämiiert wurden. Diese wurden in der Schule ausgestellt und mit den Schülern intensiv besprochen. Die Überlegungen und Wünsche der Kinder flossen in den endgültigen Plan mit ein, der konkret durch den Verein Stadtoasen e.V. auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten wurde. Im Folgenden übernahmen die Stadtoasen in enger Absprache mit der Schule die Detailplanung, die zum größten Teil schon umgesetzt und fertiggestellt werden konnte.

Die erste und zweite Phase unserer Schulhofumgestaltung fand unter großer Beteiligung unserer Schüler statt, die vom Füllen der Schubkarren mit Sand, dem Bepflanzen der Hochbeete bis zur künstlerischen Gestaltung der Schulwände reichte. So ähnelte der vorher triste und graue Schulhof immer mehr dem anfangs erträumten Schulhof.

 

 

Aufgrund dieser positiven Erfahrung mit der Schülermitbestimmung an unserer Schule startete die OGS ihr eigenes Kinderparlament. Dazu treffen sich regelmäßig alle Kinder der OGS. Diese Treffen können wöchentlich, vierzehntägig oder auch monatlich stattfinden - je nachdem, welche Themen anstehen.

Themen des Kinderparlaments sind:

Ferienprogramm zusammenstellen

gemeinsame Feste besprechen

Wahl der Sprecher des Kinderparlamentes

Vorstellung der Sprecher des Kinderparlamentes

Wahl der Sprecher des Kinderparlamentes

Neue Regeln aufstellen und besprechen

Regeln abwählen

Wünsche äußern können

Gänseblümchenrunde - Was ist in den letzten Tagen/Wochen gut gelaufen?

Stolpersteine - Was ist in den letzten Tagen/Wochen nicht so gut gelaufen?

 

Da nicht alles immer in der großen Runde bis ins Detail besprochen werden kann, wählen die Kinder der OGS ihre Sprecher. Sprecher können Kinder aus der 3. und 4. Jahrgangsstufe sein. Mögliche Kandidaten präsentieren ihre Wahlplakate ein bis zwei Wochen lang in der OGS. Danach werden 10 Sprecher gewählt. Die Sprecher der OGS bilden dann mit einer Erzieherin eine Gruppe, die anstehende Themen besprechen, das Ergebnis wird wiederum dem ganzen Kinderparlament weitergegeben bzw. zur Wahl gestellt. Weitere Aufgaben der Sprecher bestehen darin, Sprechstunden für die OGS- Kinder anzubieten. Dort haben die Kinder die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und Unterstützung zu erfahren. Informationen zum Kinderparlament finden die Kinder im Schaukasten in der OGS. Über das Kinderparlament hinaus wurde auch im Zusammenhang mit der Teilnahme der OGS an einem Workshop zum Thema „Kinder haben Rechte“ (Ludwig-Forum) darauf geachtet, dass die Kinder selbstbewusst und eigenständig ihre Vorstellungen einbringen. Das Ergebnis war ein von den Kindern selbst entwickelter Rap, der die Teilnehmer des Workshops mit einbezog und mit großem Erfolg aufgeführt wurde.

 

img1.jpg

 

 

Rodeln

Bei herrlichem Winterwetter verlegten viele Klassen kurzerhand ihren Sportunterricht nach draußen. Ausgestattet mit Skianzug und Schlitten ging es auf den benachbarten Veltmanplatz. Wie schön war es nach einer Stunde Rodeln, sich im Klassenzimmer mit warmem Kakao, den uns Eltern brachten, aufwärmen zu können.

 

 

 

Vorweihnachtszeit in der Schule am Lousberg

Auch unsere Schule durchzieht in der Vorweihnachtszeit ein „Hauch von Heimlichkeiten“. Bei Kerzenschimmer vorgelesene Geschichten, Adventslieder, Öffnen von Adventskalendern, Lernen und Vortragen von Gedichten, Proben für die Weihnachtsfeiern, all das gehört dazu.

Wer in diesen Tagen durch unsere Schule streift, der wird vom Plätzchenduft angezogen in der Schulküche oder in der OGS viele kleine Weihnachtsbäcker vorfinden, die mit roten Wangen und mehlbestäubten Nasen haufenweise Plätzchen ausstechen und verzieren. Allen Klassen stehen die Küchen offen und dieses „Ofenangebot“ wird gerne genutzt. Mit Hilfe einsatzbereiter Mütter, Omas oder Väter sind schon viele leckere Köstlichkeiten entstanden.

Doch nicht nur in den einzelnen Klassen ist etwas von der vorweihnachtlichen Atmosphäre zu spüren. Auch unser Schulleben wird durch gemeinschaftliche Erlebnisse in der Adventszeit bereichert.

Wenn eine Klasse ein Theaterstück plant, wird die Generalprobe vor dem besten Publikum überhaupt aufgeführt: vor den Mitschülern aus den anderen Klassen. So konnten die Kinder in diesem Jahr die Aufführung des Theaterstücks „Frederick“ genießen, das von der Klasse 1a mit viel Hingabe und Freude auf die Bühne gebracht wurde. Das bekannte Kinderbuch von Leo Lionni diente als Grundlage, aber da so viele ambitionierte Schauspieler in dieser Klasse zu finden waren, wurde aus Frederick, dem Mäusejungen, kurzerhand ein Geschwisterpaar: Frederick und Frederike, die - begleitet von einer großen Mäuseschar - die dunkle Winternacht zum Leuchten brachten.

Einmal in der Woche versammelt sich die ganze Schule morgens, ehe es richtig hell wird, vor dem Adventskranz und der Krippe in der Eingangshalle zum Adventssingen. Es ist wirklich ein Erlebnis, wenn 180 Kinderstimmen in fröhlichen und besinnlichen Liedern  die Schule zum Klingen bringen. Zwischen den Liedern tragen Kinder neu gelernte Gedichte vor, gerne auch auf Öcher Platt (was gelegentlich für einige eine Übersetzung erfordert).

Am vorletzten Schultag, in diesem Jahr ist es der 22.12., gehen alle evangelischen und katholischen Schüler zu einem ökumenischen Wortgottesdienst in die Heilig-Kreuz-Kirche. Pastor Radler und Pastor Popien feiern mit uns einen Gottesdienst, der immer von Kindern in besonderer Weise mit vorbereitet wird. In diesem Jahr begleiten wir den kleinen silbernen Stern auf seinem Weg zur Krippe. Herzliche Einladung auch an alle Interessierten, an dem Gottesdienst teilzunehmen.

 

     

 

 

Vorfreude auf St. Martin

In der Schule am Lousberg herrscht eifriges Treiben: In allen Klassen wird höchst kreativ gemalt, gekleistert und geklebt - hilfreich unterstützt durch Mütter und Väter -, denn jeder möchte sich von seiner hellerleuchteten Laterne natürlich voller Stolz beim traditionellen Martinszug den Weg zeigen lassen. So tanzen auf den Laternen der Klasse 1a geheimnisvolle Wichtelmänner um ein großes Feuer, während sich in der Klasse 2a sehr kunstvolle Häuserlandschaften a la F. Hundertwasser finden. Schon sind die großen Klassen-Weckmänner bestellt, die in diesem Jahr am Vormittag im Rahmen eines stimmungsvollen Martinsfestes miteinander geteilt und freundlicherweise seit Jahren vom Förderverein gestiftet werden. Die ersten Klassen backen gemeinsam mit ihren Patenklassen noch eigene kleine Weckmännchen, die stets fantasievoll gestaltet und sicher besonders gut schmecken werden.

In diesem Jahr findet der von der Pfarre Heilig Kreuz organisierte Martinszug am 12.11.2009 um 18:00 Uhr statt. Von der Kirche aus zieht der Laternenzug - von St. Martin und einer Musikkapelle begleitet - zu unserem Schulhof, auf dem das Martinsfeuer entzündet und die vertrauten Lieder gesungen werden. Die Mitglieder unserer Schulpflegschaft organisieren anschließend einen gemütlichen Ausklang mit wärmenden Getränken und belegten Brötchen, zu dem wir herzlich einladen.

 

          

 

 

Unser Computerraum erstrahlt in neuem Licht

Bis zu den Sommerferien wurde unser Computerraum gerne von allen Schülern genutzt. Nicht nur die Computer-AG -Teilnehmer entwickelten sich zu wahren Experten der neuen Medien, auch schon die Erstklässler erprobten sich in der Lern- und Rechtschreibwerkstatt und fanden viel Wissenswertes mit Hilfe der "Blinden-Kuh" und ähnlichen Kindersuchmaschinen heraus. Es wurde geforscht und getüftelt, bis die Köpfe rauchten.

Hierbei bemerkte hoffentlich nicht jeder, auf welch kunterbunt zusammengesuchtem Mobiliar von teilweise fast antiquarischem Wert unsere Kinder saßen. Bis auf die technischen Errungenschaften der Neuzeit war der Raum bisher mehr als stiefmütterlich behandelt worden und die Atmosphäre dementsprechend.

Dies sollte sich durch eine Wagenladung voller Flachbildschirme, ein Familienunternehmen der ganz besonderen Art (von dem später ausführlicher berichtet werden wird), einen unglaublich engagierten Förderverein sowie mehrere technisch begabte Menschen ändern, die viele Stunden ihrer Zeit der Neugestaltung unseres Computerraumes widmeten.

Vor den Sommerferien konnten wir besagte Flachbildschirme als hochwillkommene Spende begrüßen, die ein engagierter Vater für uns besorgen konnte. Denn der Kontrast zwischen moderner Technik und dem Sammelsurium unserer Möbel ergab zwar eine interessante Flohmarkt-Atmosphäre, aber nun war unser Ehrgeiz geweckt!

Nach einer spontan einberufenen Fördervereinssitzung, in der fachmännisch die idealen Computertische sowie passenden Stühle erörtert wurden, war der Weg aufgrund einer mehr als großzügig bemessenen Spende des Fördervereins für den neuen Medienraum frei.

Es ging zu einem bekannten schwedischen Möbelhaus ins benachbarte Heerlen, diesmal fuhr nicht nur die Frau des oben erwähnten Vaters mit - gut versorgt mit Maßband und anderen erforderlichen Utensilien -, auch Tochter Mona prüfte mit Kennerblick, welche Farbzusammenstellung den Kindern unserer Schule gefallen könnte und ob die neuen Möbel auch kindgerecht zusammenpassten. Nach erfolgreicher Auswahl standen wir jedoch auf dem Parkplatz vor dem schier unlösbaren Problem, wie wir die Vielzahl an Paketen im Auto transportieren sollten, da es nahezu unvorstellbar schien, sie dort unterbringen zu können.

Eine Vision - der Wunsch, den Computerraum am Tag der offenen Tür in neuem Licht zeigen zu wollen - lässt jedoch ungeahnte Kreativität entstehen: Wir wollen dem Leser nicht zu ausführlich schildern, unter welchen Umständen wir nach Hause kamen, aber tatsächlich waren alle Pakete gegen 22:00 Uhr mit Unterstützung eines spontan herbeigerufenen hilfreichen Vaters aus der unmittelbaren Nachbarschaft gut in der Schule verstaut.

Da es bei besagtem Möbelhaus noch viel zu schrauben und zusammensetzen gilt, bevor das Mobiliar so aussieht wie gewünscht, erklärten sich viele Eltern dazu bereit, am Wochenende gemeinsam die knallroten Computerstühle sowie die passenden 10 Tische fertigzustellen. Diesem Vorhaben kamen jedoch zwei starke Frauen zuvor- unsere unermüdliche Hausmeisterin sowie eine unglaublich engagierte Mutter, die schon seit einiger Zeit keine Kinder mehr an unserer Schule hat, aber dennoch bei allen Aktivitäten - meist mit der gesamten Familie - stets als Vorreiterin dabei ist. Diese beiden Frauen werkelten unbemerkt und stundenlang im Hausmeisterraum, und die Überraschung gelang, Bevor das Wochenende kam, war unser Computerraum ein anderer geworden.

Dies war ein Signal für das letzte Familienmitglied Ole, der leider am Tag des Einkaufs aufgrund seiner Erkrankung verhindert war, aber nun gemeinsam mit seiner Klasse 1a und seinen immer guten Einfällen für den Fensterschmuck und die äußere Gestaltung des Raumes sorgte.

Pünktlich zum gewünschten Termin war das neue Highlight unserer Schule fertig und erfreut sich seitdem größter Beliebtheit. Ganz herzlich möchten wir uns auch im Namen unserer Kinder an dieser Stelle für diesen unvergessenen Einsatz aller bedanken!

 

 

 

Klasse 2b trifft sich auf dem Lousberg

Die Klasse 2b traf sich am 26. September zum dritten Mal zu einem Kennenlernnachmittag mit den Eltern und Geschwistern. Die Eltern organisierten dieses Mal ein Picknick auf dem Lousberg Spielplatz. Das Wetter war schön und alle hatten eine Menge Spaß.

 

 

 

Klasse 2a besucht den Aachener Tierpark

Am 8. September machte sich die Klasse 2a mit dem Bus auf den Weg zum Aachener Tierpark, um dort eine verspätete Sommerralley zu starten. In der Tat spielte der Wettergott an diesem Vormittag mit und bescherte den Kindern und Begleitern (an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Frau Kleiber, Frau Chakraborty, Frau Zehrer und Herrn Gobbelé) einen wunderschönen Sonnentag. Bevor sich die Gruppen mit den Lösungen der schwierigen Aufgaben beschäftigten, wurde zunächst in gemütlicher Runde, bei idyllischem Vogelgezwitscher ein kleines Frühstücksmahl zelebriert.

Gestärkt machten sich die fünf Gruppen, zeitlich versetzt, auf die Suche nach dem neuen Gehege der Krallenäffchen und der begehbaren Anlage der Wellensittiche. Die Kinder forschten nach dem Namen des größten Esels der Welt - nein, es war nicht der Klassenlehrer - und erkundigten sich über feuerrote Vögel in der neuen Flugvoliere für Reiher und Ibisse. Auch die afrikanischen Pinselohrschweine Annemarie und Dieter lernten die Kinder an diesem Vormittag kennen. Am Ende der Ralley hatte jede Gruppe die elf Rätsel des Tierparks gelöst und das passende Lösungswort "Sonnenschein" gefunden.

Gemäß dem Motto "Nach der Arbeit folgt das Vergnügen" versammelten sich die Kinder anschließend auf dem großen Spielplatz und hatten viel Spaß. Ein Großteil von ihnen sorgte schließlich noch dafür, dass auch das leibliche Wohl der Ziegen nicht zu kurz kam. Nachdem dann alle Papiertüten restlos leer gefuttert waren und die Hände wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt wurden, machten wir uns auf den Heimweg.

 

 

 

Klassenfahrt nach Rollefer Berg

Aus dem Tagebuch eines Schülers

Liebes Tagebuch,

am 26.08.2009, sind wir, die Klasse 4b, am Rollefer Berg eingetroffen. Wir haben unsere Betten bezogen. Dann haben wir unten mit den anderen Kindern gespielt. Erst haben wir am Bach gespielt, dann Fußball. Zum Mittagessen gab es leckere Spaghetti. Leider habe ich zu viel genommen. Am Nachmittag haben wir wieder gespielt und hatten viel Spaß. Zum Abendessen gab es Brötchen, die sehr knusprig waren. In den Schlafanzügen sind wir in den Aufenthaltsraum gegangen. Frau Hoheiser hat uns aus dem Buch "Lippels Traum" vorgelesen. Es hat mir sehr gut gefallen. Im Bett haben wir noch etwas gelesen.

Am zweiten Tag stand unsere Expedition "Rolli und die Wasserwesen" auf dem Programm. Mit Sieb, Schüssel und Lupe haben wir verschiedene Tiere, wie Wasserkäfer und Blutegel aus dem Bach geholt. Die kleinen Wasserwesen zu beobachten war sehr interessant. Am Nachmittag haben wir die Spaßolympiade veranstaltet. Wir sind dritter geworden.

Am dritten Tag haben wir die Koffer gepackt. Wir haben noch gefrühstückt. Dann sind wir losgegangen - Simon hat ein Schneckenhaus gefunden. Leon hat versucht Frau Hoheiser das Pfeifen auf Eicheln beizubringen. Dannach mussten wir im Regen eine halbe Stunde warten. Der Bus brachte uns sicher nach Hause.

(Von Georg aus der 4b)

 

 

Die Stadtmeister vom Lousberg im Fernsehen

Der Fernsehsender "centerTV" schickte am 18.06.09 einen Reporter zum Gillesbachtal in Burtscheid, um von der Endrunde der Fußball Stadtmeisterschaft zu berichten. In diesem Jahr konnte unser Mädchenteam den Wanderpokal der Sparkasse durch bravouröse Leistungen zum Lousberg entführen. Anschließend wurde die siegreiche Truppe kostenfrei zu einem Auftritt ins Studio von "centerTV" nach Köln eingeladen.

Begleitet von Frau Schieren, einem der größten und treuesten Fans unserer Mannschaft, begaben sich die Kinder am 25.06.09 auf die kleine Reise. Zunächst mit dem Bus zum Bahnhof, dann weiter mit dem Zug bis Köln Hauptbahnhof. Von dort ging es weiter mit der Bahn. Bevor dann letztendlich nochmals der Bus bestiegen wurde, genehmigten sich die Mädels ein dickes Eis zur Stärkung. Die ganze Fahrt über herrschte eine euphorische und ausgelassene Stimmung und es machte sich bei den Kindern ein Kribbeln im Bauch breit, ob der Dinge die da kommen würden.

Beim Sender angekommen, wurden die Kinder zunächst herzlich begrüßt und mit Erfrischungen eingedeckt. Die Augen weiteten sich neugierig beim Gang durch die Redaktion, die Studios und die anderen Räumlichkeiten. Der Moderator der Sendung "regioSport" stellte sich vor und besprach mit allen den Ablauf der Aufzeichnung. Dann war es endlich so weit ...

 

(Sie können den kleinen Fernsehbeitag durch Anklicken des Bildes starten)

 

 

Die kunterbunte Projektwoche

Auch in diesem Schuljahr gab es für die Schüler wieder eine aufregende Projektwoche. Und zu Beginn war jeder gespannt auf das, was man alles machen konnte. Ein bunter Reigen mit kreativen und informativen Aktionen zur Kunst aus Frankreich oder Amerika, Wissenswertes zum Thema Wasser oder zur Autorin Astrid Lindgren waren Teil des vielseitigen Angebots. Aber auch die Themen "Nachbarländer" und "Gesunde Ernährung" mit leckeren Kochaktionen hielten die Kinder in Bewegung. In den Pausen träumte manch einer von Indianern oder diskutierte mit Klassenkameraden über Haustiere; auch das waren Projektthemen, die begeistern konnten. Wem das alles zu langweilig schien, der konnte seine fünf Sinne erforschen und erlebte dabei manche Überraschung - genauso wie die Teilnehmer im Hörspielstudio bei der Produktion ihres ersten Hörspiels. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten begeistert mit und manch einer konnte anschließend mit seinen neuen Erfahrungen in Austausch mit anderen Kindern treten.

 

    

    

 

 

Musikabend

Am 19.06.2009 fand unser traditioneller Musikabend statt, der den Kindern unserer Schule ermöglicht, ihr musikalisches Können einem größeren Publikum zu präsentieren. In der Regel ist unsere Aula bis auf den letzten Platz besetzt und sogar die Stehplätze sind rar, wenn unsere Künstler ihre Stücke dem begeisterten Publikum präsentieren. Eine breite Palette von Darbietungen zieht sich durch das Programm - ob Flöte, Klavier, Trompete oder Akkordeon - die Vielfalt der Präsentationen bietet häufig musikalischen Hochgenuss. Nicht nur die größeren Schüler, auch unsere Erstklässler präsentieren sich schon selbstbewusst auf der großen Bühne - da ist es kein Beinbruch, wenn auch mal ein Ton nicht ganz getroffen wird.

Vor dem großen Auftritt steht natürlich das "Casting", durch das die Musiklehrerinnen Frau Scheidgen und Frau Jaekel unsere Kinder behutsam führen, damit möglichst viele Teilnehmer den Schritt auf die große Bühne wagen können.

Es wurde ein wunderschöner Abend, den Frau Scheidgen sehr anschaulich moderierte - ein kurzweiliges, rundum gelungenes Musikerlebnis, das man auch in diesem Schuljahr auf keinen Fall verpassen sollte.

 

        

 

 

Verabschiedung der Viertklässler von der Grundschulzeit

Zum Ende des Schuljahres gibt es für die vierten Klassen immer den Moment des Abschieds, der traditionell mit einem größeren Abschlussfest mit den Eltern und Geschwisterkindern begangen wird. Nicht nur kulinarische Köstlichkeiten in reicher Vielfalt und viele Spiele werden in diesem Jahr die Kinder der Klasse 4a bei ihrem Picknick an den Säulen des Lousbergs erwarten, sicher wird eine Vielzahl an Gesprächen den Kindern und Eltern Gelegenheit geben, die Stationen ihrer Grundschulzeit noch einmal Revue passieren zu lassen, die momentan schon eifrig in einem immer dicker werdenden Abschiedsbuch verewigt werden. Den Höhepunkt des Tages wird jedoch die anschließende Lesenacht bilden, die diesmal unter dem Motto unserer Partnerschaft mit Kapstadt steht. Da viele Briefe der Schule in den Osterferien persönlich dort übergeben werden konnten und viele Eindrücke aus dem afrikanischen Schulleben darauf warten, unseren Kindern in aller Ausführlichkeit nahegebracht zu werden (Aus den 1000 Fotos muss noch sorgfältig bis dahin ausgewählt werden), haben wir uns für eine "afrikanische Lesenacht" entschieden. Hierbei darf natürlich das Trommeln, Tanzen u.ä. nicht zu kurz kommen. Ob es zusätzlich noch zu einem "Gespensterbesuch" - wie bei früheren Lesenächten - oder zu aufregenden anderen Zwischenfällen kommen wird, kann hier natürlich noch nicht verraten werden...

 

 

 

 

Mädchen vom Lousberg werden Fußball-Stadtmeister

Ein dramatisches Finale

Heute morgen, am 18.06.2009, machte sich unsere Mädchenmannschaft mit einigen Fans auf den Weg zur Endrunde der diesjährigen Fußball Stadtmeisterschaft der Aachener Grundschulen. Aufgeregt und voller Vorfreude bestiegen sie den Bus in Richtung Burtscheid, um das Ludwig-Kuhnen Stadion zu erreichen. Dort angekommen, konnte man die bunte Vielfalt der Trikots von knapp 150 Grundschulkindern, die sich in 14 Mannschaften sammelten, bestaunen. Neben der Endrunde der Mädchenmannschaften fand auch das Finale der Jungen im Gillesbachtal statt. Abergläubisch verlangten alle Mädchen in der Kabine die siegreichen Trikotnummern der Vorrunde.

Im ersten Spiel traf unser Team auf die Vertretung der Montessori Schule Reumontstraße und es sollte nicht das letzte Spiel gegen diese Truppe sein. Aber alles der Reihe nach. Zu Beginn wirkten unsere Mädels verständlicherweise ein wenig nervös und kamen nicht so richtig zu ihrem gewohnten Kombinationsspiel. Erst als Ida (4a) sich ein Herz fasste, den Ball schnappte, die Gegnerin stehen ließ und abzog war der Knoten geplatzt. Es hieß 1:0 für den Lousberg. In der Folgezeit dominierte unsere Mannschaft das Spielgeschehen, musste aber nach einem Eckball ein unglückliches Eigentor kassieren. So endete der erste Vergleich 1:1. In der zweiten Partie ging es gegen den Gastgeber vom Höfling. Hochmotiviert bestürmten unsere Mädchen das gegnerische Tor. Der erste Treffer gelang aber völlig überraschend dem Team vom Höfling. Die Kinder vom Lousberg ließen aber nicht die Köpfe hängen und kämpften sich mit dem 1:1 durch Ida (4a) wieder zurück ins Spiel. Das war auch das Endresultat. Da das Spiel der Konkurrenten untereinander ebenfalls unentschieden endete, mussten die Rechenschieber ausgepackt werden. Aufgrund des besseren Torverhältnisses sollten unsere Mädchen gegen den Römerhof ins Halbfinale einziehen. Im dritten Spiel demonstrierten die Kinder vom Lousberg ihre ganze Klasse - sie ließen Ball und Gegner laufen - und kamen durch Treffer von Ida (4a) und Louisa (3a) zu einem ungefährdeten 2:0 Sieg. Damit war der Einzug ins Finale geschafft und ein Wiedersehen mit der Montessori Schule Reumontstraße beschlossene Sache. Sie setzten sich im anderen Halbfinale mit 2:1 gegen das Brander Feld durch. Im Endspiel agierte unser Team sehr konzentriert und beherrschte den Gegner, nur ein Tor wollte nicht fallen. So stand es nach 20 Minuten torlos 0:0 und das 9m-Schießen musste die Entscheidung herbeiführen. Das Drehbuch hierfür hätte kein Krimi-Altmeister spannender und dramatischer schreiben können. Zunächst schossen von jeder Mannschaft abwechselnd fünf Kinder - doch es stand noch immer unentschieden. Die gleichen fünf Schützen mussten dann zum zweiten Durchgang antreten, allerdings konnte jetzt  jedes Tor die Entscheidung bedeuten, wenn das andere Team patzte - aber wieder war die Trefferausbeute gleich. Im dritten Durchgang versenkte Ida (4a) ihren Elfmeter erneut und Nina (4a) ließ bei einem fulminanten Schuss der Gegnerin ihre Faust blitzschnell in die Höhe fahren und lenkte den Ball dadurch gegen die Latte. Olli Kahn wäre an dieser Stelle vor Neid erblasst. Grenzenloser Jubel brauste auf, und die Kinder lagen sich vor Freude über die gewonnene Meisterschaft in den Armen. Auch die mitgereisten Fans und Mütter, denen an dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön für die Unterstützung gesagt sei, freuten sich überschwenglich mit der Mannschaft. Zum Abschluss kamen nochmal alle Mannschaften zusammen und die Siegerehrung wurde durchgeführt. Vom Stadtsportbund erhielten alle Teilnehmer eine Medaille, das Sportamt der Stadt Aachen stiftete Urkunden und Bälle für alle Mannschaften und eine Vertreterin der Sparkasse überreichte der Mannschaft vom Lousberg einen Wanderpokal, der der Trophäe der Champions League sehr nahe kommt. Glückstrunkend machten sich die jetzt müden Kicker auf den Heimweg zum Lousberg. An der Bushaltestelle meinte Abnora (4b) noch: "Ich möchte jetzt so gerne die Uhr zurückdehen können, um alles noch einmal erleben zu können" - ein schöner Einblick in die Gefühlswelt eines glücklichen Kindes - für den sich jeder Aufwand lohnt.

 

 

 

Unser Abschlussausflug nach Bokrijk

Am 10. Juni machten wir unseren Abschlussausflug nach Bokrijk ins Freilichtmuseum. Die Klasse 3A von Frau Wagner war auch dabei.

Um 9:00 Uhr stiegen wir in den Reisebus zusammen mit der 3A. Die Fahrt dauerte ungefähr eine Stunde. Als wir dort ankamen, sind alle sofort aus dem Bus gestürmt in Richtung Eingang. Frau Slupina und Frau Wagner bezahlten das Eintrittsgeld und dann wollten alle erst mal etwas essen. Auf einer Wiese war eine Plattform aus Holz, auf die wir uns setzten und unsere mitgebrachten Frühstücksbrote aßen.

Dannach trennten wir uns von der 3A und gingen in ein Haus aus Containern. In dem Haus war eine Ausstellung zum Thema "Schmuggeln". Wir konnten Päckchen durch einen Scanner schieben und auf einem Bildschirm sehen, was darin war. In Schaukästen konnte man die Sachen aus den Schmuggelpäckchen dann nochmal genau ansehen. Von dort sind wir dann zu einem alten Haus gegangen. Hier konnten wir sehen, wie die Leute früher lebten. In dem Haus gab es eine Schlafkammer, kleine Betten und einen Wohnraum mit offenem Kamin, in dem sogar ein Feuer brannte. Ganz besonders interessant fanden wir zwei Laufgestelle für Kinder, die noch nicht alleine laufen konnten. In einer alten, kleinen Bäckerei haben wir frisch gebackenes Brot gekauft. Anzhelika und ich haben viele Fotos gemacht und gefilmt, wie Frau Slupina das Brot aufgeteilt hat. Unterwegs kamen wir an einer Pferdekoppel mit sehr schönen Pferden vorbei. Aber ein Pferd lag im Gras, als ob es krank wäre. Wir waren alle sehr erleichtert, als das Pferd plötzlich aufstand. In einem Schulhaus haben wir uns in die ganz alten Schulbänke gesetzt und Schule gespielt. Viktoria war die Lehrerin. Auf dem Weg zu einer alten Schmiede haben wir Ziegen und zwei sehr dicke Schweine gesehen. In der alten Schmiede gab es viele Dinge zu sehen. Besonders interessant fand ich das Gestell, in dem Pferde angebunden werden, wenn sie neue Hufeisen bekommen. Viele Kinder haben an den Sachen herumgespielt, dabei hat sich ein Kind leider wehgetan. Aber es war nicht so schlimm. Dannach haben wir die 3A wiedergetroffen und sind in ein kleines Haus gegangen, in dem ein Mann eine Suppe in einem alten Topf über dem offenen Feuer kochte. Von der Suppe durften wir alle probieren. Ich glaube, die Suppe hat jedem gut geschmeckt. Zum Schluss sind wir dann noch auf eine alte Windmühle aus Holz gestiegen und haben uns das Mahlwerk im Inneren der Mühle angesehen. Von oben hatte man einen tollen Ausblick.

Bevor wir mit dem Bus wieder nach Hause gefahren sind, sind wir noch auf den besten Spielplatz, den ich kenne, gegangen. Auf dem Spielplatz sind alle sofort zu den fünf bis sieben Meter hohen Rutschen gerannt oder in den riesengroßen Kletternetzen herumgeklettert. Das hat super viel Spaß gemacht.

Der ganze Tag war sehr schön sonnig, nur am Ende fing es plötzlich an zu gießen. Aber wir mussten ja eh jetzt gehen. Dadurch fiel uns der Abschied vom Spielplatz nicht ganz so schwer. Der Tag war super schön!

Pia (aus der Klasse 4a)

 

 

Fußball Stadtmeisterschaft der Aachener Grundschulen

Die Fußballmädchen vom Lousberg trumpfen groß auf

Auf dem Kunstrasenplatz von Raspo Brand kamen am 09.06.2009 sieben Mädchenmannschaften zusammen, um in der zweiten Vorrunde der diesjährigen Fußball Stadtmeisterschaft, die letzten Finalisten zu ermitteln.

Zum Auftakt trafen unsere Mädels auf die Vertretung aus Laurensberg, den amtierenden Meister. Zwei wunderschön herausgespielte Treffer von Louisa (3a) und Ida (4a) bescherten unserer Truppe die ersten drei Punkte. Anschließend ging die Mannschaft der Passstraße im Kombinationswirbel der Lousberg-Kicker mit 4:0 unter. Für die Tore sorgten Ella (3a), Ida (4a), Abnora (4b) und ihre Schwester Arbenita (3b). Nach einer kurzen Pause versuchte die Konkurrenz vom Fischmarkt, unserer Mannschaft Paroli zu bieten. Dieser Traum währte aber nur einige Minuten. Abnora (4b) nahm sich im Mittelfeld das Leder, umkurvte zwei Gegnerinnen und hämmerte die Kugel in die Maschen. Der Jubel war noch nicht ganz verhallt, da erhöhte Louisa (3a) auch schon mit einem sehenswerten Treffer zum 2:0 Endstand. Im nächsten Spiel ging es dann gegen eine Spielgemeinschaft aus Walheim und der Peter Härtling Schule. Unsere Abwehr präsentierte sich ein weiteres Mal als äußerst sattelfest, sodass auch diese Partie nach Toren von Ella (3a) und Abnora (4b), mit 2:0 gewonnen wurde. Zwölf Punkte standen nun auf dem Konto unserer Truppe und damit war bereits ein Riesenschritt in Richtung Endrunde gemacht. Es folgte ein Krimi gegen die gastgebende Mannschaft vom Brander Feld. Es ging zehn Minuten Hin und Her, mit Torchancen auf beiden Seiten. Am Ende zeigte der Gastgeber den etwas größeren Siegeswillen und gewann knapp mit 1:0. Dadurch ließen sich unsere Mädels jedoch nicht aus der Bahn werfen und zeigten im abschließenden Match gegen die Vertretung aus Schönforst wieder Zauberfußball. Durch Tore von Ella (3a), Louisa (3a) und einem Doppelpack von Ida (4a) erzielte das Team einen klaren 4:0 Sieg zum Abschluss. Der Jubel und die Freude über 15 Punkte und sagenhafte 14:1 Tore kannte keine Grenzen mehr, als die Qualifikation für die Endrunde geschafft war.

Am Donnerstag, dem 18.06.2009, geht es nun im Ludwig-Kuhnen Stadion im Gillesbachtal in Burtscheid um die Wurst. Zunächst trifft unsere Mannschaft dort auf die Montessori Schule Reumontstraße und auf den Höfling. Wir drücken ganz fest die Daumen...

 

  

Bundesjugendspiele

Wie fast jedes Jahr fuhren alle Kinder am 26.05.2009 zu den Bundesjugendspielen ins Waldstadion. Die Organisation hatte wie immer Herr Wesemann übernommen. Er erwartete uns schon mit vielen hilfsbereiten Eltern im Stadion. Das Aachener Wetter machte uns in diesem Jahr keinen Strich durch die Rechnung. Bei angenehmen Temperaturen konnten die Schüler ihre sportlichen Fähigkeiten beim Weitsprung, Schlagball, 50m-Sprint und beim 800m bzw. 1000m-Lauf unter Beweis stellen. Eine angenehme Abwechslung stellten die alternativen Spiele wie Zitonenhockey, Zonenweitwurf und Sackhüpfen dar. Auch unsere Erstklässler beteiligten sich eifrig an zusätzlichen Spielen wie Reifendurchsteigen, Müllmonster-Fütterung oder Handtuch-Tennisball-Transport. Viele Eltern unterstützten uns bei der Durchführung, nicht zuletzt dadurch, dass sie die Kinder mit sachkundigen Ratschlägen versorgten und sie immer wieder zu teilweise herausragenden Leistungen ermutigten.

Am Freitag, dem 12.06.2009, konnten dann auch im Rahmen einer kleinen Feier zahlreiche Ehrenurkunden verteilt werden. Außerdem wurden die Klassen für ihren Einsatz bei den alternativen Spielen mit zusätzlichen Urkunden belohnt.

 

 

Fußball Stadtmeisterschaft der Aachener Grundschulen

Die Jungs vom Lousberg steigern sich

Am 19.05.2009 machte sich die erfolgshungrige Fußballtruppe vom Lousberg auf den Weg zur Lützow-Kaserne, wo erstmalig eine Vorrunde der Fußball Stadtmeisterschaft stattfinden sollte. Bereits auf der Busfahrt dorthin stimmten sich die Kinder ein und besprachen taktische Finessen, mit denen die Gegner bezwungen werden sollten. Die Tore der Kaserne passiert, warteten zwei wunderschöne Naturrasenplätze darauf, zur Bühne zahlreicher Tore zu werden.

Im ersten Spiel über 2 mal 7 Minuten waren die Jungs von Forster Linde die Kontrahenten. Beide Abwehrreihen spielten so abgeklärt, dass es am Ende beim torlosen 0:0 blieb. Ohne größere Pause, mussten sich unsere Jungen dann den Kickern aus Oberforstbach stellen. Vermutlich steckte einigen Spielern noch immer die lange Busfahrt in den Beinen, sodass es nach Schlusspfiff 0:3 für den Gegner hieß, der später auch verdientermaßen auf dem ersten Tabellenplatz landen sollte. Das dritte Match gegen die Elf aus Laurensberg entwickelte sich zu einer hart umkämpften Partie. Die optische Überlegenheit unserer Mannschaft, konnte leider nicht in Tore umgemünzt werden, sodass es kommen musste wie auch beim F.C Bayern - man lief in zwei Konter - und konnte nur noch den viel umjubelten Anschlusstreffer erzielen. Der Bann war aber jetzt endgültig gebrochen, das erste Tor geschossen. Mit diesen guten Vorzeichen starteten die Kinder in den Lokalkampf gegen das Team vom Fischmarkt. Bei schönstem Fußballwetter zeigten die Kinder ein Spiel, das selbst Altmeister Hitchcock an Dramaturgie kaum hätte überbieten können. Mit 2:1 feierte unsere Truppe schließlich ihren ersten Sieg, ausgerechnet gegen den Konkurrenten aus der Nähe vom Dom. Im Spiel gegen die Schüler von der Michaelsbergstraße legten die Kinder los wie die Feuerwehr. Die Eltern am Spielfeldrand feuerten unsere Mannschaft an und feierten die Tore wie den Gewinn einer Weltmeisterschaft. Stolz und mit lachenden Gesichtern eilten die Kinder nach dem 4:2 Sieg vom Spielfeld. Die letzte Partie gegen die Karl-Kuck Schule aus Brand war wieder sehr ausgeglichen und stand jederzeit auf Messers Schneide. Die Kinder mobilisierten noch einmal die letzten Kraftreserven und wurden mit dem 1:0 Siegtreffer belohnt.

Am Ende erreichten die Kinder mit 10 Punkten den 4. Tabellenplatz und waren glücklich und zufrieden, drei Spiele gewonnen zu haben.

 

  

Klasse 1a besucht den nanoTruck

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Mit Begeisterung und Faszination folgen die Grundschulkinder der Klasse 1a am 8. Mai 2009 den Ausführungen und Erklärungen von Dr. Christian Deutscher zur Nanotechnologie. Die Experimente im nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sind pädagogisch so aufbereitet, dass diese auch auf einem für Kinder verständlichen Niveau vorgestellt werden können. Der Ausgangsgedanke ist, dass die Kinder im Alter zwischen 6 und 8 Jahren selbst Dinge ausprobieren können, um sich so durch Experimente auch schwierige Themen begreifbar zu machen.

Die Sendung mit der Maus ist bei Vorschul- und Grundschulkindern heute noch genau so aktuell wie bereits vor 38 Jahren. Darin werden meist technische Themen kindgerecht aufgearbeitet und man erhält einen Einblick "hinter die Kulissen". Hinter den Geräten und Maschinen, die heute eine Vielzahl unserer Alltagsgegenstände herstellen, steht dann nicht mehr nur ein großes Fragezeichen. Mit - "wie geht das eigentlich?" - beginnen viele Fragen des wissenshungrigen Nachwuchses, bei deren Beantwortung auch so manche Erwachsene an ihre Grenzen stoßen. Dies gilt erst recht für die Nanotechnologie. Nano ist griechisch und bedeutet "Zwerg" - das haben die Zwerge der Klasse 1a schnell verstanden. Es geht nicht darum, ob Kinder sich annährend eine Vorstellung von "nano-kleinen" Strukturen machen können, sondern ob sie bei der Beobachtung der Experimente selbst einen Bezug zu ihrer Umwelt herstellen können.

Das Blatt einer Pflanze wird von Herrn Dr. Deutscher, dem wissenschaftlichen Projektbegleiter des nanoTrucks, mit Wasser beträufelt und - zum großen Erstaunen der Kinder - von diesem überhaupt nicht benetzt. Die Wassertropfen perlen in großen runden Tropfen von der Oberfläche einfach ab. Nicht einmal Ketchup hinterlässt auf der Blattoberfläche die üblichen Kleckerspuren, die so manchen "Pommes-Esser" entlarven können. Das Blatt, das bei diesem Experiment verwendet wird, ist das Blatt der Lotuspflanze, und der Effekt, den man aus dieser Beobachtung abgeleitet hat, ist der so genannte Lotus-Effekt. Bei der Frage, wo diese Technik denn eingesetzt werden könnte, fällt Ella als erstes ein, dass man sie für die Kleidung gut gebrauchen könnte, weil sie bei Regen dann gar nicht nass würde. Farhat würde Flugzeuge damit ausstatten wollen. Tobias war von den flüssigen Magneten beeindruckt, die plötzlich (im magnetischen Umfeld) ganz stachelig aussahen. Nora konnte die Eigenschaften von rheopexen Flüssigkeiten auch am nächsten Tag noch erklären:" Wenn man den Stab in der Flüssigkeit langsam bewegt, bewegt sich das da drin langsam aneinander vorbei und wenn man den Stab schnell bewegt, verhakt sich das da drin."

Der Verband LifeTecAachen-Jülich e.V. meint, dass Kinder in diesem Alter eine ganz unvoreingenommene Herangehensweise im Umgang mit naturwissenschaftlichen Phänomenen haben. Erlauben wir ihnen einen Zugang in die Welt der Technik, der Biologie, Chemie und Physik, können wir vielleicht ein späteres Auftreten von Hemmschwellen verhindern und gewinnen interessierte junge Kinder, die verstehen und entdecken wollen. Kinder im Grundschulalter haben oft wenig Gelegenheit, moderne Techniken anschaulich begreifen zu können. Experimente, die so hervorragend aufbereitet sind wie in den Trucks des BMBF sind eine wichtige Ergänzung zu anderen Medien wie Büchern, Internet und Fernsehen.

 

                   

 

Zirkus Zamponelli am Lousberg

Die kleinen Clowns der 1a präsentieren ihren Paten eine Zirkusvorführung

Im Sportunterricht erhielten die Kinder die Möglichkeit, in die Rolle kleiner Clowns vom legendären Zirkus Zamponelli zu schlüpfen, die für ihren ersten großen Auftritt üben. Mit unbändigem Feuereifer und funkelnden Augen stürzten sich die Kinder in die Arbeit, entwickelten eigene Ideen und sprühten vor Kreativität im Umgang mit bereitgestellten Materialien und Gerätearrangements. Schnell entstand bei ihnen der Wunsch, eine richtige Zirkusaufführung zu planen und durchzuführen - das Publikum war auch im Handumdrehen ausgemacht - wir proben und üben für unsere geliebten Paten! Als Glücksfall erwies es sich, dass wir just zu diesem Zeitpunkt mit Tim Dücker einen fleißigen Praktikanten aus der OGS in unserer Klasse hatten, der durch das Leiten von Arbeitsgemeinschaften zum Thema Zirkus über reichlich Erfahrung verfügte. Fast drei Wochen lang wurde immer wieder am Zirkusprogramm gefeilt, die spektakulärsten Nummern geprobt und entsprechende Musik ausgewählt.

Am Tag der Aufführung durften sich die kleinen Darsteller zunächst auch äußerlich in Clowns verwandeln. Bereits beim Einmarsch der Künstler tobte das Publikum auf seinen Sitzen. In schwindelerregender Höhe präsentierten Luftakrobaten gefähliche Partnerübungen und drehende Clowns am Trapez, und selbstverständlich alles ohne ein gespanntes Sicherheitsnetz! Zurück auf dem Boden boten Hannah und Henri eine teuflische Darbietung mit den Diabolos. Den begeisterten Zuschauern stockte dann wenig später der Atem, als Johann und Paul die Drehung auf der Todeswippe wagten. Auch die kleinen Gäste ließen sich von den geschmeidigen Bewegungen der sechs wunderschönen Lipizzaner verzaubern. Wie Marionetten an unsichtbaren Fäden, führte unsere Dresseurin Hannah ihre graziösen, weißen Pferde durch die Manege. Schwebendes Geschirr und drehende Reifen hießen die nächsten Attraktionen, bei denen sich die kleinen Clowns in Jongleure verwandelten, Drehteller warfen und mit einem dünnen Stöckchen wieder auffingen, oder Reifen mit allen nur erdenklichen Körperteilen rotieren ließen. Tosenden Beifall ernteten neben den furchtlosen Künstlern am Schwebebalken und den gelenkigen Akrobaten beim Bodenturnen auch Lina und Zara, die einen synchronen Schlangentanz mit Gymnastikbändern demonstrierten. Den Abschluss des Programms bildete eine waghalsige "Wanderpyramide" bestehend aus den bärenstarken Akrobaten Noureldin, Alexander und Eugene.

Als sich die kleinen Clowns schließlich am Ende ihrer fabelhaften Vorführung verbeugten, da kannte der Jubel im fantastischen Publikum keine Grenzen mehr. So wussten die Künstler später gar nicht mehr, wie oft sie noch einmal in die Manege zurückmussten, um den verdienten Beifall entgegen zu nehmen.

 

                               

 

Lousberg-Teufel bleiben beim Fußball ungeschlagen, aber ....

Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse fand die 3. Vorrunde des Media-Markt-Cups von Alemannia Aachen mit einer Woche Verspätung statt. Auf dem Sportplatz von SV Eilendorf kamen am 1. April, bei strahlendem Sonnenschein, 42 Teams aus Aachen-Land und Aachen-Stadt zusammen, um die letzten sechs Mannschaften für den Einzug in die Zwischenrunde auszuspielen. Jedes der 42 Teams hatte sechs Spiele zu absolvieren, die per Los festgelegt wurden. Die sechs Punktbesten sollten sich über das Erreichen der nächsten Runde freuen.

Trennten sich unsere teuflischen Lousbergkicker Ida, Joel, Shpresim und Arbes zum Auftakt noch 1:1 von den Blue Devils aus Würselen, so konnte man die zweite Begegnung gegen die Schwalbenmafia aus Aachen-Schönforst souverän mit 1:0 für sich entscheiden. Hervorragend eingestellt von unserem Teammanager Herrn Tillmanns, wuchsen unsere Kicker, gegen die wilden Riesen aus Stolberg-Breinig, ihrerseits über sich hinaus und gewannen glatt mit 3:0. Es folgten zwei ausgeglichene Partien, gegen The Devils aus Stolberg-Zweifall und Roda Attack aus Herzogenrath, die beide torlos 0:0 endeten. Im letzten Spiel mobilisierte unsere Mannschaft nochmal alle Reserven und zähmte die wilden Kicker aus Oberforstbach durch ein ungefährdetes 1:0.

Nun wurde gerechnet wie die Maikäfer: Drei Siege, drei Unentschieden - das bedeutete zum Schluss beeindruckende 12 Punkte. Leider fehlte zur Qualifikation für die Zwischenrunde des Turniers am Ende ein einziges Pünktchen. Trotzdem hatte unser tolles Fußballteam viel Spaß und einen wunderschönen Nachmittag und verabschiedete sich stolz und glücklich vom diesjährigen Media-Markt-Cup.

 

 

Das Das Da Theater zu Gast in unserer Schule mit "Flimmer-Billy"

 

Am 19.03.2009 war es wieder soweit. Wie schon in den Jahren zuvor kam das Das Da Theater in unsere Turnhalle und baute dort seine Bühne auf. Alle Kinder versammelten sich mit erwartungsvollen Gesichtern auf Turnmatten, Bänken und Kästen. Mit "Flimmer-Billy" brachte die beliebte Theatergruppe wieder ein Stück auf die Bühne, das unsere Kinder sehr ansprach, kannten doch die meisten von ihnen solche Streitgespräche über den Fernsehkonsum, wie sie zwischen Billy und seiner Mutter stattfanden. Was passieren kann, wenn jemand wirklich viel fernsieht und für nichts anderes mehr Interesse hat, nicht einmal für seine Freunde, Oma und Familie, das zeigten uns die beiden engagierten und energisch auftretenden Schauspieler, die blitzschnell zwischen sieben Rollen hin und her wechselten. Zu hoher Fernsehkonsum, zu hoher Computerkonsum, was daraus werden kann, das wurde in einigen Klassen anschließend noch in intensiven Gesprächen thematisiert.

 

 

Silberjubiläum - 25 Jahre wirkt Frau Hagemeier als gute Seele (an) unserer Schule am Lousberg

Es ist Montag früh, der 9. Februar 2009, aber heute beginnt der Schultag anders als gewohnt: Im Musikraum haben sich - leise wie die Schulmäuse - alle Kinder und Lehrer unserer Schule versammelt, um Frau Hagemeiers 25-jähriges Jubiläum an unserer Schule gebührend zu begehen - nur die Jubilarin ahnt noch nichts von diesem Vorhaben. Da ihr Büro direkt unterhalb des Musiksaales liegt, ist es ein Wunder, dass sie das geschäftige Treiben und eifrige Flüstern auf den Gängen nicht bemerkt - die Überraschung gelingt: Unterstützt durch unsere Schulpflegschaftsvorsitzende Frau Winkler und ihren vierbeinigen wuscheligen Helfershelfer in Gestalt eines 11 Wochen alten "Schulhündchens" wird Frau Hagemeier in den dunklen, vermeintlich leeren Musiksaal gelockt ... Die Feier kann beginnen!

Unsere Kinder haben sich für diesen Festtag ein wunderschönes Überraschungsprogramm ausgedacht: Ob Komplimente in eigens (um)getexteten Liedern bzw. Gedichten, Geschenke in Form selbstgebastelter Herzen mit Wünschen für die Zukunft oder gestaltete Träume für die nächsten 25 Jahre und darüber hinaus - auch eine große "25", in der alle Erinnerungen an Frau Hagemeier kaum Platz finden, sowie ein Stuhl-Ballett reißt das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin.

Den Abschluss bildet nach der Verleihung des "silbernen Lousberg-Ordens" ein bunter, unendlich großer Tulpenstrauß, der allmählich auch für die Jubilarin kaum mehr zu umfassen ist - 170 Tulpen - von jedem Schüler und Lehrer eine - müssen erst einmal einzeln in Empfang genommen werden.

 

                                  

 

Gesundes Schulfrühstück

Es ist Winter. Draußen ist es kalt und die Kinder der Klasse 1a sitzen gemütlich mit ihrem Klassenlehrer im kleinen Frühstücksraum und plaudern über das vergangene Wochenende. Stolz zeigt eines der Kinder, was die Mama heute alles in die große Butterbrotdose gepackt hat. Schön portioniert finden sich dort eine Scheibe Schwarzbrot mit Wurst neben Käsewürfelchen und knackigen Paprikastreifen, sowie einigen von Schale befreiten Gurkenstückchen. Angeregt durch das Lob des Lehrers ob der gesunden Zusammenstellung des kleinen "Lunchpaketes" möchten auch die anderen Kinder ihr Schulfrühstück begutachtet und geschätzt wissen. So entsteht aus der angeregten Unterhaltung heraus die Projektinitiative, ein gemeinsames gesundes Schulfrühstück durchzuführen.

Zunächst wird mit den Kindern ein grober Projektplan entworfen, der festhält, wie sich das Schulfrühstück gestalten lässt und wer dabei hilft. Zu Beginn werden die morgendlichen Essgewohnheiten reflektiert und die Bedeutung des gesunden Essens für das schulische Lernen thematisiert, um dann eine Bestandsaufnahme zu machen, was alles zu einem gesunden Frühstück gehört. Im nächsten Schritt teilen die Schüler die aus Prospekten mühevoll ausgeschnittenen Lebensmittel in Gruppen ein und erstellen in kleinen Teams Collagen zu den entsprechenden Oberbegriffen. Nachdem bereits langsam das Wasser in dem ein oder anderen Kindermäulchen zusammenläuft, verschriftlichen die Kleinen ihre Wünsche aus den einzelnen Lebensmittelkategorien, die schließlich ausgewertet, abgestimmt und auf eine angemessene Menge für die Klasse angepasst werden. So setzt sich schließlich der Lachs und die Geflügelwurst gegen die harte Konkurrenz von Salami und Leberwurst durch. Und auch das Knäckebrot und die Vollkornbrötchen haben eine Nasenlänge Vorsprung vor dem gefürchteten Weißbrot. Bei den Getränken behaupten sich die frische Vollmilch und der Tee gegenüber dem Apfel- oder etwa dem Orangensaft. Die gesunden Lebensmittel für das Frühstück sollen jedoch nicht nur schnöde eingekauft werden - nein, frei nach dem Motto "selbst ist das Kind" wird beschlossen, Vollkornbrötchen, Obstsalat und Müsli selber zuzubereiten.

Nach gut drei Wochen, am 5.2.2009, ist es endlich soweit. Unterstützt von drei Müttern (danke nochmals an Frau Kleiber, Frau Schulte und Frau Gobbele!) und dem Kücheninventar der OGS machen sich die Kinder an die Arbeit. Voller Freude und Einsatz wird Teig geknetet, Obst geschält und geschnitten und verschiedenste Zutaten gemischt, bis schließlich der Tisch gedeckt werden kann. Genüsslich zelebrieren die Kinder ihr gesundes Schulfrühstück, sodass an diesem Tage der Beitrag zur Gesundheitserziehung nicht wie üblich um 9:40 Uhr endet, sondern weit bis in die zweite Pause hineinreicht ...

 

 

 

Afrikanischer Weihnachtsbasar

Am 12. Dezember 2008 veranstaltete die OGS am Lousberg einen "Afrikanischen Weihnachtsbasar." Unterstützt werden sollte das Projekt "Alle Völker afrikanischer Herkunft" (A.N.A.D.e.V.), das sich auf die Fahne geschrieben hat, Schulgeld für arme Kinder in Afrika und Geld für Umweltprojekte in Ghana bereitzustellen. Bei der Unterstützung des Projektes stand unser Kooperationspartner Herr Nunoo, der dem A.N.A.D.e.V. vorsteht, dem OGS-Team tatkräftig zur Seite. Die ersten Ideen reiften bereits im Sommer in den Köpfen des OGS-Teams. Nach den Herbstferien ging es dann richtig los. In verschiedenen Kursen wurde mit den Kindern auf den Basar hin gearbeitet und geprobt. In Zusammenarbeit mit Herrn Rieder bauten die Kinder der OGS zwei Seifenkisten, die für insgesamt 100 € versteigert werden konnten. Desweiteren wurden Hefte mit afrikanischen Bewegungsspielen erstellt, afrikanische Holzklammertiere und Vogelfutterhäuschen gebastelt und Plätzchen gebacken, die schließlich auch von den Kindern verkauft wurden. Die Gäste konnten bei Trommelmusik und dem Flechten von Rasterzöpfen in die afrikanische Welt eintauchen und die afrikanischen Tanz- und Gesangsaufführungen genießen. Am Ende dieses gelungenen Nachmittags aus der bunten Vielfalt der afrikanischen Welt konnte die OGS am Lousberg dem Projekt "Alle Völker afrikanischer Herkunft" stolze 523,65 € überreichen.

 

         

  

SV Neptun Aachen

Am 4. November 2008 wurden unsere Schulneulinge wie jedes Jahr von den Talentscouts des erfolgreichsten deutschen Turmspringervereins, dem SV Neptun Aachen, eingeladen, die Gefilde der Talentschmiede näher kennenzulernen. Die geschulten Übungsleiter verschafften sich im Schaumstoffbecken und am Trampolin einen Überblick über Körperspannung, Beweglichkeit und Gelenkigkeit der kleinen Sportler. Beflügelt von der außergewöhnlichen Sportstunde und voller Elan und Freude bewiesen unsere Kinder auch in luftigen Höhen großen Mut und Entschlossenheit. Dies führte dazu, dass 10 (!) Kinder eine Einladung zu einer einjährigen kostenfreien Talentförderung beim SV Neptun erhielten. Und wer weiß, vielleicht tritt schon im Jahre 2014 einer der angehenden Sportskanonen in die Fußstapfen eines Sascha Klein ...

 

                               

 

Das Da Theater

Am 24.September 2008 luden die ersten Schuljahre, in Kooperation mit der KITA Bergstraße und dem Kinderladen Spielen&Lernen, das Das DaTheater zu einer Vorstellung ihres Theaterstücks "Irgendwie Anders" nach dem gleichnamigen Buch von Kathryn Cave und Chris Riddell ein. In der Turnhalle der Schule begeisterte das Ensemble des Theaters wieder einmal die Schulneulinge und die Vorschulkinder der Kindertagesstätten und warb mit ihrer Geschichte über einen Außenseiter kindgerecht für Toleranz mit jenen, die "irgendwie anders" sind. Neben der wunderschönen Geschichte bestaunten die Kinder die ausgefallenen Kostüme und beklatschten die peppigen Lieder.

 

 

 

Spiele über Grenzen: Die Kleinen ganz groß!

Unsere Lousberg-Grundschüler im "Aachen-Team" mit den Zehntklässlern des St. Leonhard-Gymnasiums

Laufende Buchstaben, meterlange Strickleitern in den Baumwipfeln und aufgeblasene Wikinger: Am Wochenende des 20./21. Septembers 2008 war das kleine verschlafene Örtchen Nettersheim wie ausgewechselt. Als feierliches Abschlussevent des Projektes "SchulenBauenPartnerschaften" der Stadtoasen e.V. trafen sich Schüler und Schülerinnen der 10. Klasse des St. Leonhard-Gymnasiums und sämtliche Schüler unserer beiden 4. Klassen, um sich als "Team Aachen" mit Vertretern aus Kohlscheid, Nettersheim und Baesweiler zu messen. 120 Kandidaten, vier Teams und zehn schier unlösbare Aufgaben standen auf dem Programm. Mit Geschicklichkeit, Schnelligkeit und allem voran Teamgeist sollten die kniffeligen Aufgaben gelöst werden, die am ersten Tag auf dem dortigen Freizeitgelände auf uns warteten.

Ob Schubkarrenrennen oder Käsesuche im unüberschaubaren Bällebecken - es warteten viele Herausforderungen auf uns. Nach dem ersten Tag stand fest: Das Team Aachen hatte sich bis an die Spitze gekämpft. Erschöpft, aber glücklich feierten wir bei einer ganz besonderen Überraschung: Einem Konzert von Linda Teodosiu, der Drittplazierten der erfolgreichen Castingshow "Deutschland sucht den Superstar". Auch am zweiten Tag, in schwindelerregender Höhe des Hochseilgartens Nettersheim, zeigten sich unsere Kleinen von ihrer ganz großen Seite. Diesmal nahmen unsere Viertklässler ohne die Unterstützung der St. Leonhard-Schüler, die vorzeitig nach Aachen reisen mussten, ganz allein die Herausforderungen an, die jeweils nur als Gruppe zu meistern waren. Hier war minutiöse Absprache erforderlich, jeder Handgriff, jeder Fußtritt musste mit allen anderen abgestimmt werden. So entstanden Colakistentürme, die immer höher in den Himmel wuchsen, es wurde ein Parcours über den Baumwipfeln absolviert, der "von unten" genau koordiniert werden musste, und jeder spürte: Gemeinsam sind wir stark!

Alle Teams schlugen sich hervorragend. Verdienter Sieger unserer "Spiele über Grenzen" wurde am Ende des Tages Zwei die Mannschaft aus Kohlscheid. Unser "Aachen-Team" ist sich sicher: Es wird ein Wiedersehen beider Schulmannschaften geben, bei dem wir das Wochenende noch einmal ausgiebig Revue passieren lassen.

 

          

  

Bauwagen goes South - zwei Schulhöfe, ein Projekt mit nachhaltiger Wirkung

Aus einer Brieffreundschaft entwickelt sich ein reger Kontakt zwischen Südafrika und Aachen

Seit Beginn des Jahres 2008 hat sich zwischen unserer Schule und der Fairview-Primary-School in Kapstadt/Südafrika eine Partnerschaft zwischen einigen Klassen der dortigen Grundschule und unserer Schule am Lousberg entwickelt. Angeregt wurde dies durch unsere enge Zusammenarbeit mit den Stadtoasen, die nicht nur bei uns in Aachen, sondern auch in Kapstadt aktiv für kindgerechte Schulhöfe sorgen. So ist der Stadtoasen-Schüler-Bauwagen aktuell auf beiden Schulhöfen zu sehen. Durch den Briefkontakt der Klassen erfahren wir gegenseitig viel über das unterschiedliche Schulsystem, die Unterrichtsgestaltung und die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten, die natürlich den Informationsfluss über den aktuellen Stand der Schulhofumgestaltungen mit einschließen. Nicht nur Briefe, sondern auch Videos und kleine Präsente wechseln von einem Kontinent zum anderen. Der anfängliche Wunsch, den Schülern einen Blick über den Tellerrand zu ermöglichen, ist durch den intensiven Kontakt zwischen den einzelnen Klassen und Lehrkräften zu einem wichtigen Unterrichtsprojekt für die betroffenen Klassen geworden. Alle sind sehr interessiert daran, die aktuellen Informationen auszutauschen und dadurch das gegenseitige Verständnis weiter zu fördern.

Es wurden rege Briefe geschrieben und beantwortet (hierbei sind die Englischkünste unserer Kinder zum Teil schon sehr beeindruckend), es werden Bilder gemalt und auch landeskundliche Kenntnisse über das Land der Elefanten am südlichen Ende der Welt erworben. Ein besonderer Höhepunkt im Jahr 2008 aber war der einwöchige Besuch des Direktors der Fairview-School bei uns, Herrn De Wet, der unseren Unterricht begleitete, mit den Kindern musizierte und faszinierende Einzelheiten aus seinem Land und dem Alltag der südafrikanischen Kinder zu berichten wusste. Mit Feuereifer wurden in dieser Woche gut erhaltene Kinderfahrräder in Aachen für Kapstadt gesammelt. 80 Räder konnten per Container im Anschluss an diese Aktion ihren Weg nach Afrika antreten. Nach dem Abschicken eines dicken Weihnachtsbriefes warten unsere Kinder schon gespannt auf ihre Antwort.